Vier junge Sportler der LG Staufen stellten sich der Konkurrenz über 800m beim Pfingstsportfest der MTG Mannheim. Im Michael-Hofmann-Stadion starteten die Mittelstreckenläufer Tri Dung Luu, Luis Debler und Tim Niku sowie Liv Schulte im rot-weißen Trikot. Dabei hatte das Quartett leider immer wieder mit starkem Wind zu kämpfen, der Leistungen im Bestzeitenbereich verhinderte.
Schnelle 800-m-Männer der LG: Tri Dung Luu, Tim Niku und Luis Debler
Für Tri Dung Luu ist es die erste Saison über die längeren Distanzen, bisher war er vor allem als Kurzsprinter unterwegs. Mit der neuen Herausforderung über 800m zeigte er bereits vergangene Woche sein Leistungspotential, als er eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. In Mannheim wollte er sich erneut steigern, durch starke Windböen wurde der Plan jedoch durchkreuzt. Dennoch kämpfte er sich durchs Rennen und lieferte am Ende auf Platz sieben eine für diese Verhältnisse gute Zeit ab.
Auch die schnellen Nachwuchsmittelstreckler der LG Staufen mussten den Windbedingungen trotzen, Luis Debler gelang immerhin noch eine Zeit unter der Zwei-Minuten-Marke. Zwar verpasste er über die 800m-Distanz eine neue Bestleistung, allerdings zeigt die Zeit auch seine aktuell gute Verfassung, die er nach dem kommenden Trainingslager bei den Meisterschaften auch beweisen möchte. Gleiches gilt für seinen Trainingskameraden Tim Niku, der in der vergangenen Woche krankheitsbedingt ausfiel und nur bedingt trainieren konnte. Dennoch liess er sich die Teilnahme am Sportfest nicht nehmen und machte das Beste aus der Sache. Niku kam hinter Debler auf dem zweiten Platz ins Ziel.
Einzige weibliche Starterin im rot-weißen Trikot war Liv Schulte in der weiblichen Jugend U18. Wie Luu hatte sie in der Vorwoche noch eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt, allerdings musste auch sie dem Wind in Mannheim Tribut zollen. Trotz eines guten Laufs war sie am Ende nicht ganz zufrieden mit ihrer Zeit, was allerdings genügend Ansporn für die anstehenden Meisterschaften geben sollte.
Aus dem vollen Training heraus starteten einige Vertreter der LG Staufen bei den Heidelberger Qualifikationstagen im TSG 78 Sportpark. Wieder einmal war es Milaine Ammon, die ihre aktuell gute Form bewies und mit Stößen weit über die 15-Meter-Marke glänzen konnte. Aber auch die restlichen rot-weißen Starter zeigten ihr Können in Heidelberg und zeigten die ein oder andere Saisonbestleistung.
Weiter jenseits der 15-m-Marke: Milaine Ammon
Tobias Bühner startete in gleich vier Disziplinen. Der erfolgreiche Master-Athlet stellte sich der Konkurrenz der Männer und war dabei sogar im Kugelstoßen siegreich. Aber auch im Diskus- und Hammerwurf landete er auf dem Treppchen und kam mit dem Hammer sogar nah an die 40-Meter-Marke. Im Speerwurf verpasste er einen weiteren Podestplatz nur knapp, hier wurde er Vierter. Auch Luca Wowra startete bei den Aktiven, er stellte mit 6,11 Metern im Weitsprung eine neue Saisonbestleistung auf und hofft darauf, sich in den kommenden Wochen weiter steigern zu können.
Einzige LG-Athletin bei den Frauen war Kugelstoßerin Milaine Ammon. Als Juniorin dominierte sie die Konkurrenz, der erste Stoß reichte bereits für den Sieg aus. Mit 15,48 Metern hatte sie mehr als zwei Meter Vorsprung vor der Zweitplatzierten und bestätigt damit erneut ihre konstante Form. Mit ihren bisher gestoßenen 15,68 Meter in diesem Jahr rangiert sie zudem auf dem vierten Platz der U23-Bestenliste in Deutschland.
Für Leon Schubert war der Wettkampf ebenfalls ein Erfolg, er war in der männlichen Jugend U20 unterwegs und glänzte im Kugelstoßen mit 14,31 Metern, was für ihn gleichzeitig eine neue Saisonbestleistung bedeutete. Nebenbei holte er sich auch den Sieg in dieser Disziplin, während er im Diskuswurf auf den zweiten Rang verdrängt wurde.
Helena Mihm war im Kugelstoßen und im Diskuswurf erfolgreich, dort holte sie sich jeweils Rang eins, war jedoch nicht ganz zufrieden mit ihren gezeigten Leistungen.
Mit einigen Stößen über die 15-Meter-Marke konnte Kugelstoßerin Milaine Ammon von der LG Staufen in diesem Jahr bereits durchgehend konstante Leistungen zeigte. Dies bestätigte sie auch bei den Halleschen Werfertagen und landete dort im internationalen Vergleich auf dem dritten Rang.
Aktuell liegt Kugelstoßerin Milaine Ammon bei den Juniorinnen auf Rang drei in der deutschen Jahresbestenliste der U23. Mit ihren 15,65 Metern beim Meeting in Rechberghausen sorgte sie für Aufsehen und verbesserte dabei auch ihren eigen
Weite Stöße: Philipp Thomas und Milaine Ammon
en Vereinsrekord.
Nun bestätigte sie bei den Halleschen Werfertagen ihre gute Form und musste sich dabei gegen die internationale Konkurrenz behaupten. Mit zwei ungültigen Durchgängen und vier Versuchen über die 15-Meter-Marke zeigte sie einen guten Einstieg in die Phase, in er die hochwertigen Wettkämpfe starten. Am Ende standen für sie 15,53 Meter zu Buche, die den dritten Platz beim hochkarätig besetzten Meeting bedeuteten.
„Die Leistung ist solide, da geht aber auf jeden Fall noch mehr“, sagte die Nachwuchskugelstoßerin der LG Staufen nach ihren konstanten Leistungen. „Ich freue mich auf die nächsten Wettkämpfe.“ Der nächste Auftritt im rot-weißen Dress findet beim 7. Neustädter Kugel-Cup statt, bevor es in die Vorbereitung für die Meisterschaftswettbewerbe geht. Mitte Juni stehen hier neben den Süddeutschen Meisterschaften der Junioren auch die Titelkämpfe bei den Aktiven in Süddeutschland an, bei denen sich Ammon in ihrer in diesem Jahr sehr guten Form präsentieren möchte.
Ergebnisse: Weibliche Jugend U23: Kugelstoßen: 3. Ammon 15,53 Meter (X – 15,02m – 15,15m – X – 15,53m – 15,51m)
Viele gute Leistungen zeigte die Jugend U16 der LG Staufen bei den Regionalmeisterschaften im Haldenbergstadion in Uhingen. Neben vielen Podestplätzen und Bestleistungen gab es mit Clara Boxriker über 800m sowie Naomi Baumann im Weitsprung auch zwei Titel für die Rot-Weißen zu bejubeln. Baumann knackte über 100m sogar die Mindestleistung für die Deutschen Jugendmeisterschaften der U16.
Das rot-weiße U16-Team
Einziger Männlicher Starter in der Jugend U16 war Devin Otto. Er stellte sich der Konkurrenz der Altersklasse M15 über die 100m-Distanz und im Hochsprung. Mit 1,50 Metern sicherte er sich hier die Vizemeisterschaft.
Mehr Teilnehmerinnen gab es in der weiblichen Jugend zu verzeichnen, in der W15 erwischte Naomi Baumann über 100m ein schnelles Rennen und lieferte im Finale mit 12,72 Sekunden die zweitbeste Zeit ab. Gleichzeitig knackte die Nachwuchsathletin der LG Staufen die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften der U16, die Ende Juli in Stuttgart stattfinden. Lia Manlova startete ebenfalls im Sprint, verpasste hier jedoch das Finale.
Anneke Wagner war im Hochsprung sowie im Kugelstoßen am Start. Während sie beim Stoßen den Einzug in den Endkampf knapp verpasste, landete sie im Hochsprung mit 1,35 Metern auf Rang sechs. Im Weitsprung war Baumann erfolgreich, die sich mit 5,22 Metern den Sieg sicherte. Dahinter landeten Wagner und Manlova auf den Plätzen zehn und zwölf.
Das größte Aufgebot stellten die Rot-Weißen in der Altersklasse W14. Mit Hannah Schmeiser und Nora Schechinger gingen zwei Nachwuchsathletinnen über 100m an den Start, verpassten aber jeweils den Einzug in den Endlauf. Über zwei Stadionrunden holte sich die LG Staufen dafür einen Doppelsieg, Clara Boxriker holte mit klarem Vorsprung den Sieg über 800m vor ihrer Vereinskameradin Mirja Wahl. Fast wurde sogar der Dreifacherfolg perfekt gemacht, Emma Weber verpasste nur knapp den letzten Podestplatz. Dahinter kam Sarah Singer als Siebte ins Ziel.
Boxriker startete auch über 80m Hürden, hier wurde sie Siebte vor ihrer Trainingskameradin Emilia Fink auf Platz acht. Deutlich mehr Teilnehmerinnen waren im Hochsprung am Start. Hier landeten Wahl und Weber mit 1,40m höhengleich auf dem vierten Rang. Ebenfalls mit 1,40m allerdings mit mehr Fehlversuchen wurde Fink Siebte. Hannah Schmeiser wurde Zwölfte, auf dem nächsten Rang landete Theodora Dimitriou vor Schechinger und Singer.
Beste Weitspringerin war Lisa Wagenblast, mit 4,29 Metern wurde sie Sechste, Weber verpasste hier knapp den Einzug in den Endkampf. Dahinter knackten Papadimitriou und Schechinger ebenfalls die 3-Meter-Marke. Eine weitere Podestplatzierung sicherte sich Wagenblast im Kugelstoßen. Hier holte sie mit 9,28 Metern die Vizemeisterschaft. Papadimitriou schaffte es ebenfalls ins Finale und wurde dort Sechste. Mit Schechinger auf Rang neun verpasste eine weitere Athletin nur knapp den Einzug in den Endkampf.
Auch im Speerwerfen startete ein Teil der jungen Athletinnen, Emilia Fink warf den Speer mit 24,37 Metern am Weitesten. Nur knapp dahinter platzierte sich Lisa Wagenblast auf Rang acht, Clara Boxriker landete auf Platz 18.
Den Abschluss machte die 4×100-Meter-Staffel der LG Staufen, in der Besetzung Fink, Boxriker, Wahl und Manlova sicherte sich das rot-weiße Quartett die Vizemeisterschaft.
Ergebnisse: Männliche Jugend U16: M15: 100m: Otto 12,78sek Hochsprung: 2. Otto 1,50m
Ohne Meistertitel dafür mit vielen guten Einzelleistungen und den damit verbundenen Podestplätzen reiste die große Nachwuchstruppe der LG Staufen von den Regionalmeisterschaften in Uhingen zurück. Ebenso wie für die Jugend U16 wurden die Titelkämpfe der Jugend U14 im Haldenbergstadion ausgetragen, vor allem die W12 wartete dabei mit einem großen Team auf.
Lediglich drei junge Staufen-Athleten stellten sich der Konkurrenz in der M13. Beim Hochsprung schnitt David Werner am besten ab, mit 1,40 Meter verpasste er das Podest nur um fünf Zentimeter. Dahinter landeten Emil Schuster und Jonas Krug auf den Plätzen sieben und neun. Dafür sicherte sich Krug mit einer guten Leistung von 4,58 Metern den dritten Rang im Weitsprung, aber auch Werner zeigte einen weiten Sprung.
Sogar nur ein Teilnehmer im rot-weißen Dress vertrat die LG in der M12, Paul Hachenburger startete dafür in gleich drei Disziplinen. Neben dem 75m-Sprint und dem Schlagballwurf war er vor allem über 800m erfolgreich, in 2:53,87 Minuten wurde er hier Vizemeister.
Ein deutlich größeres Feld stellte die LG Staufen in der W13, mit Anna-Sophie Steinbrück über 75m wurde hier mit Rang drei zudem ein weiterer Podestplatz eingefahren. Aber auch Ellen Özgüner schaffte es ins Finale und zeigte einen schnellen Sprint. Mara Schonter und Lilli Moser verpassten den Endlauf, zeigten aber über die 60m-Hürden-Distanz eine deutlich bessere Leistung. Am besten schnitt hier Lisann Dangelmaier ab, die sich ebenfalls den dritten Rang sicherte. Steinbrück verpasste auf Rang vier nur knapp einen weiteren Podestplatz, konnte sich jedoch im Weitsprung mit dem nächsten dritten Platz belohnen. Mit 4,61 Metern machte sie einen weiten Satz in die Grube, aber auch die Leistungen ihrer Teamkameradinnen Özgüner, Dangelmaier, Schonter und Moser können sich hier sehen lassen. Den Abschluss machte Dangelmaier im Hochsprung, hier wurde sie Siebte.
Das größte Aufgebot war in der W12 vertreten, zahlreiche Athletinnen der LG Staufen stellen sich hier der Konkurrenz. Die schnellsten Sprinterinnen über 75m waren Charlotte Stegmaier und Liv Biegert, beide schafften den Sprung ins Finale leider nicht. Gleiches gilt für ihre Vereinskameradinnen Letizia Ranieri, Antonia Göser, Lilith Wilka, Karla Hägele sowie Smilla Hauser, Emilia Hrusa und Maximiliane Steidle. Dafür durfte Kiana Rupp über 800m jubeln, mit einem guten Rennen sicherte sie sich am Ende die Vizemeisterschaft in dieser Disziplin. Auch über 60m Hürden gab es den nächsten Podestplatz zu verzeichnen, Ranieri landete hier auf Rang drei vor ihrer Teamkollegin Sarah Lindhorst. Hägele und Hrusa starten ebenfalls über diese Strecke. Linhorst sorgte im Hochsprung dann für den nächsten Erfolg, mit Rang drei und übersprungenen 1,30 Metern holte sie den nächsten Podestplatz für die LG. Höhengleich schafften es auch Jule Wagner und Letizia Ranieri unter die besten Zehn.
Die schnelle 4x75m-Staffel der U14
Alle Athletinnen der W12 starteten auch im Weitsprung, hier wurde jedoch kein weiterer Podestplatz errungen. Gleiches gilt für den Schlagballwurf, bei dem es Liv Biegert und Mina Svalina in die TopTen schafften und das Kugelstoßen, wobei Wagner hier dem Treppchen mit dem fünften Rang noch am nächsten kam.
Den Abschluss machte die 4x75m-Staffel der weiblichen Jugend U14, mit der Vizemeisterschaft konnte das Team zum Ende hin nochmals jubeln und eine weitere tolle Leistung erzielen.
Ergebnisse: Männliche Jugend U14: M13: Hochsprung: 4. Werner 1,40m – 7. Schuster 1,35m – 9. Krug 1,30m Weitsprung: 3. Krug 4,58m – 6. Werner 4,34m
Neben der LG-Jugend starteten auch einige Aktive und Junioren beim Ludwig-Jall-Sportfest im Münchner Dantestadion. Hier wurden ebenfalls einige Bestleistungen aufgestellt und einige Qualifikationsleistungen für die kommenden Meisterschaften erfüllt.
Tobias Schroht: Schnell mit und ohne Hürden
Schnelle Zeiten lieferten die rot-weißen Athleten auf den Sprintstrecken, Philip Kelterer wurde über die 100m-Distanz in 11,28 Sekunden gestoppt und jubelte dabei über eine neue Bestleistung. Gleichzeitig erfüllte er damit die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften der Junioren. Nicht ganz zufrieden war Hürdensprinter Tobias Schroth über diese Distanz, dafür konnte er sich über die doppelte Strecke nochmal steigern und mit 22,69 Sekunden einen Platz unter den TopTen sichern. Mit dieser Zeit qualifizierte er sich ebenfalls für die Süddeutschen Meisterschaften der U23. Gleichzeitig verbesserte er seine persönliche Bestzeit, Kelterer stellte über 200m ebenfalls eine persönliche Bestleistung auf und knackte dafür erstmals die 23-Sekunden-Marke. U20-Athlet Lukas Wagner kam gegen die starke Konkurrenz ebenfalls nah an seine Bestzeit heran.
Einziger Starter über die 800m-Distanz war Tri Dung Luu, nach seinem Debüt in dieser Disziplin in der Vorwoche konnte er sich deutlich steigern und mit 2:08,64 Minuten wie seine Vereinskameraden eine neue persönliche Bestzeit aufstellen. Damit sicherte er sich den zweiten Platz. Auch Tobias Schroth durfte sich im Dantestadion nochmals über eine Bestleistung freuen, 16,06 Sekunden benötigte er in seiner Paradedisziplin 110m Hürden und kommt dabei immer besser in Fahrt. Nicht zu vergessen, dass er sich hier eine weitere Norm für die Süddeutschen Meisterschaften der Junioren sicherte.
Die Springer der LG Staufen haben derweil noch Probleme mit dem Anlauf. Zwar konnten sich die Hochspringer Jeremias Ring und Luca Wowra im Vergleich zu den Regionalmeisterschaften etwas steigern, beide konnten in München ihr eigentliches Potential aber noch nicht ausschöpfen. Gleiches gilt für Philip Kelterer, der gemeinsam mit Wowra im Weitsprung an den Start ging.
Auch bei den Frauen durften sich die Sprinterinnen der LG Staufen durch die Bank hinweg über neue Bestleistungen freuen, allen voran Mehrkämpferin Leona Grimm die in 25,49 Sekunden als Schnellste über die 200m-Distanz unterwegs war und damit den achten Rang erreichte. Nachwuchssprinterin Noeli Klassen tat es ihr gleich, auch sie steigerte ihr Bestzeit über diese Strecke und kam in 26,04 Sekunden ins Ziel, nebenbei sicherte sie sich die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften der Juniorinnen. Dahinter waren Dorothea Huber und Liane Tiede, die wie Klassen noch der Jugend U20 angehören, ebenfalls so schnell wie nie unterwegs und verbesserten dabei ihre Bestleistungen.
Den Abschluss machte Leona Grimm mit ihrem Lauf über 100m Hürden, dort setzte sie sich gegen fast alle Konkurrentinnen durch und landete mit einer guten Zeit auf dem zweiten Rang bei den Frauen.