Neben den Aktiven trug auch der Nachwuchs die Landesmeisterschaften im Sindelfinger Glaspalast aus. Dabei sicherte sich die weibliche 4x200m-Staffel die Bronzemedaille. Stephan Blickle war der einzige Vertreter der Rot-Weißen in der männlichen Jugend U20. Obwohl er noch der Altersklasse darunter angehört, startete er in der Weitsprungkonkurrenz. Im vierten Versuch sprang er mit 6,34 Metern nah an seine persönliche Bestleistung heran, in der Endabrechnung landete Blickle auf einem guten fünften Rang.

Mehr LGler starteten in der weiblichen Jugend. Über die 60m stellten sich Lea Zimmerhackel, Leona Grimm und Vanessa Kuhn der Konkurrenz. Trotz der guten Zeiten reichte es für das Trio nicht, ins Finale einzuziehen. Kuhn startete zudem über die 200m-Distanz. Mit 27,11 Sekunden belegte sie in ihrem Lauf den zweiten Platz, in der Gesamtabrechnung stand für sie Rang 17 zu Buche.

Unter die besten Zehn schaffte es Jana Kleesattel über die doppelte Distanz. 62,52 Sekunden benötige die Langsprinterin über die zwei Hallenrunden. Damit belegte sie im Gesamtklassement den achten Rang, obwohl sie noch der jüngeren Altersklasse der U18 angehört.

Leona Grimm schaffte es gleich in zwei Disziplinen ins Finale, auch sie gehört noch der U18 an. Über die höheren Hürden zeigte sie einen guten Vorlauf und zog damit souverän ins Finale ein. Im Endlauf verbesserte sie ihre Zeit nochmals und überquerte die Ziellinie in 9,32 Sekunden als Siebte. Einen Platz besser ergatterte sie im Weitsprung, dort landete sie auf Rang sechs. Mit konstanten Sprüngen und dem besten Versuch im vierten Durchgang erzielte sie 5,26 Meter.

Den krönenden Abschluss dieser Leistungen machte die 4x200m-Stafffel. Mia Dosch, Leona Grimm, Bernadette Hieber und Lea Zimmerhackel zeigten einen ansprechenden Lauf mit ausbaufähigen Wechseln. Dabei war das Quartett mit Abstand am jüngsten, da die rot-weißen mit einer reinen U18-Staffel bei den Älteren starteten. Umso überraschender war am Ende die Bronzemedaille für die jungen Nachwuchssprinterinnen.

Ergebnisse:
MJU20:
Weit: 5. Blickle 6,34m

WJU20:
60m: Zimmerhackel 8,12sek – Grimm 8,12sek – Kuhn 8,21sek
200m: 17. Kuhn 27,11sek
400m: 8. Kleesattel 1:02,51min
60m Hürden: 7. Grimm 9,32sek
4x200m: 3. LG Staufen (Dosch, Grimm, Hieber, Zimmerhackel) 1:46,10min
Weit: 6. Grimm 5,26m

Am vergangenen Wochenende fanden in Hamburg die Deutschen-Hallen-Mehrkampfmeisterschaften statt. Als einziger Vertreter der LG Staufen trat Eric Maihöfer die Reise nach Hamburg an. Seine Schwester Lisa, Titelverteidigerin im Fünfkampf, musste nach einem verletzungsbedingten Trainingsrückstand schweren Herzens auf ihren Start in Hamburg verzichten.

Deutsche Mehrkampfmeisterschaften: Eric Maihöfer unter den Top Ten in Deutschland

Eric beim Start

Der 15-Jährige Großdeinbacher, jetzt erstmals in der U18 Klasse startend, hatte es bei seinem Siebenkampf nicht nur mit Konkurrenten des älteren Jahrgangs zu tun, sondern musste sich auch auf höhere Hürden und eine schwerere Kugel einstellen. Diese Herausforderung meisterte er mit Bravour.
Am ersten Wettkampftag absolvierte er einen ordentlichen 60 m Lauf (7,88 sec). Etwas Pech hatte er dann im Weitsprung, denn sein weitester Satz war knapp ungültig. So standen gute 6,18 m in den Ergebnislisten. Bei seiner Lieblingsdisziplin, dem Kugelstoßen, gelang ihm dann auf Anhieb mit der 5-Kilo Kugel eine neue Bestleistung. Mit 14.42 m erzielte er die beste Weite des gesamten Teilnehmerfeldes. Im abschließenden Stabhochsprung stellte er mit 3.90 m seine persönliche Bestleistung ein und lag zur Halbzeit auf dem überraschenden 6. Gesamtplatz.
Der 2. Wettkampftag begann dann mit einer Schrecksekunde. Maihöfer blieb beim 60m Hürdenlauf an der ersten Hürde hängen, rettete aber den Lauf noch ins Ziel. Den Ärger über den verpatzten Lauf (9.05 sec) wandelte er im anschließenden Hochsprung in zusätzliche Energie um und sprang mit 1.86 m seine zweite persönliche Bestleistung (bisher 1.80 m). Auch die 3.03.01 min im abschließenden 1000 m Lauf bedeuteten nochmal Bestleistung und in der Addition aller 7 Disziplinen den hervorragenden 7. Platz und die erhoffte Top-Ten-Platzierung bei seinen ersten Deutschen Hallen-Meisterschaften.

Nachdem sich die Athleten der LG Staufen bereits am ersten Tag der baden-württembergischen Meisterschaften mit drei Goldmedaillen belohnten, zeigten die Rot-Weißen auch am Folgetag tolle Leistungen.

Hürdensprinter Dominik Denning bewies über die 60m Hürden erneut seine starke Technik, mit der er sich in einer neuen persönlichen Bestzeit von 8,55 Sekunden und der viertschnellsten Zeit bis ins Finale der Männer vorkämpfte. Am Ende wurde er erneut mit einer neuen persönlichen Bestzeit und der Bronzemedaille belohnt, obwohl er noch dem jüngsten Jahrgang der Junioren angehört.

Baden-Württembergische Meisterschaften Aktive Tag 2: Michael Kucher holt sich zweites Gold

Angriff auf die erste Hürde

Ebenfalls Bronze ging an Stabhochspringer Ruben Fraidel. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld benötigte Fraidel, der ebenfalls zu den Jüngsten der Juniorenklasse gehört, nur einen gültigen Versuch über die Einstiegshöhe von 4,10 Meter um sich den dritten Platz in der Herrenkonkurrenz zu sichern. An der Höhe von 4,30 Metern scheiterte er dreimal nur knapp.

Am Vortag blieb Max Wolf im Weitsprung trotz tollen Versuchen im Weitsprung nur der sechste Platz. Am Folgetag lief es dann deutlich besser, Trainer Lutz Dombrowski war sehr zufrieden mit seinem Schützling. Obwohl Wolf am Brett des Öfteren bis zu 30 Zentimeter verschenkte, verbesserte er seine persönliche Bestmarke auf 13,89 Meter und sicherte sich in der Endabrechnung die Silbermedaille.

Über die 200m-Distanz gingen Michael Kucher und Moritz Kindel, gleicher Jahrgang wie Denning und Fraidel, ins Rennen, durften sogar im ersten von drei Zeitläufen ein teaminternes Duell bestreiten. Am Ende hatte Kucher die Nase klar vorne und sicherte sich nach dem 400m-Gold am Vortag erneut den baden-württembergischen Meistertitel über die halbe Strecke. Aber auch die Leistung Kindel reichte fast für einen Platz auf dem Podest, er verpasste nur knapp den Bronzerang.

Auch bei den Frauen gab es Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Anna Schmidt startete nach der Goldmedaille mit der 4x200m-Staffel am Vortag über die 200m. In ihrem Lauf wurde sie mit der zweitschnellsten Zeit gestoppt, am Ende reichten ihre 26,64 Sekunden für den achten Rang im Gesamtergebnis.

Lisa Ostertag durfte sich im Dreisprung über die nächste Bronzemedaille der Rot-Weißen freuen. Im Dreisprung verbesserte sie ihre Saisonbestleistung im zweiten Versuch auf 11,42 Meter und lag damit bis zum letzten Durchgang auf dem Silberrang. Erst mit dem letzten Sprung wurde sie noch von der Konkurrentin aus Walldorf Astoria abgefangen und wurde um zwei Zentimeter auf Rang drei verwiesen.

Ergebnisse:
Männer:
200m: 1. Kucher 22,15sek – 4. Kindel 22,67sek
60m Hürden: 3. Denning 8,49sek
Stab: 3. Fraidel 4,10m
Drei: 2. Wolf 13,89m

Frauen:
200m: 8. Schmidt 26,64sek
Drei: 3. Ostertag 11,42m

Moritz Kindel startete über die 60m der Männer, obwohl er noch dem ersten Jahrgang der Junioren angehört. Mit 7,08 Sekunden qualifizierte er sich für den Endlauf und landete dort mit der gleichen Zeit auf dem achten Rang. Er ist außerdem der erste Athlet der LG Staufen seit vielen Jahren, der es bei den Landesmeisterschaften der Aktiven in ein 60m-Finale schaffte.

Über 400m war Michael Kucher mit der besten Meldezeit angetreten. Nachdem er sich vergangene Woche bereits für die Deutschen Meisterschaften qualifizierte, ging es für ihn nur um eine gute Platzierung. Am Ende sicherte er sich mit einem souveränen Lauf den baden-württembergischen Titel und hatte dabei eine knappe halbe Sekunde Vorsprung auf Rang zwei.

Im Weitsprung stellte sich Max Wolf als einziger Württemberger der Konkurrenz aus Baden. Von Beginn an zeigte er tolle und weite Sprünge, die ersten Beiden waren allerdings leicht übergetreten. Im dritten Versuch landete er bei 6,86 Metern in der Grube, dies sollte jedoch der einzige gültige Versuch in diesem Wettkampf bleiben. Damit landete Wolf in der Endabrechnung auf Rang sechs.

Baden-Württembergische Meisterschaften Aktive Tag 1: Dreifach-Gold für LG Staufen

Goldstaffel 4x200m

Bei den Frauen lief Lisa Maihöfer über 60m erneut eine schnelle Zeit, seit Wochen zeigt sie hier konstante Leistungen, verpasste jedoch knapp eine neue persönliche Bestzeit. Dafür durfte sie sich in der Weitsprungkonkurrenz über die Goldmedaille bei den Frauen freuen, obwohl sie eigentlich noch der Altersklasse der weiblichen Jugend U20 angehört. Mit 6,09 Metern im zweiten Versuch verpasste sie jedoch die Norm für die Deutschen Meisterschaften in dieser Disziplin um sechs Zentimeter, nachdem sie sich bereits vergangen Woche für den Hochsprung qualifizierte.

Patricia Sonnentag trat für die LG im Hochsprung an und stellte dabei ihre persönliche Hallenbestleistung ein. Am Ende standen für sie gute 1,67 Meter zu Buche, dreimal scheiterte sie nur knapp an der nächsten Höhe. Bei weniger Fehlversuchen hätte die Lattenüberquerung bei 1,70 Meter sogar eine Medaille bedeutet, im Gesamtklassement landete sie so auf dem fünften Rang.

Charlotte Heilig trat über die 60m-Distanz an und startete im zweiten von drei Zeitläufen. Dabei musste sie sich gegen die schnellsten Sprinterinnen bei diesen Meisterschaften beweisen und überquerte die Ziellinie bei 8,13 Sekunden. Um weniger als eine Zehntelsekunde verpasste sie dabei die Finalteilnahme.

Den Abschluss machte die 4x200m-Staffel der Frauen. Startläuferin Vanessa Kuhn übergab nach einem guten Lauf an Langsprinterin Anna Schmidt. Sie hielt die Position und wechselte weiter auf Charlotte Heilig. Trotz der guten Leistungen auf der Bahn und an den Wechseln erhielt Lisa Maihöfer als Letzte den Staffelstab, aber bereits auf der Gegengeraden schob sie sich an der ersten Gegnerin auf der Innenbahn vorbei. Kurz vor dem Ziel fing sie sogar die führende Läuferin an. Somit sicherte sich das Quartett mit einer tollen Leistung den Sieg in diesem Lauf und in der Gesamtabrechnung den baden-württembergischen Meistertitel.

Ergebnisse:

Frauen:
60m: Maihöfer 7,86sek – Heilig 8,13sek
Weitsprung: 1. Maihöfer 6,09m
Hochsprung: 5. Sonnentag 1,67m
4x200m: 1. LG Staufen (Kuhn, Schmidt, Heilig, Maihöfer) 1:43,62min

Männer:
60m: 8. Kindel 7,08sek
400m: 1. Kucher 49,55sek
Weitsprung: 6. Wolf 6,86m

Nach dem Auftakt in Ulm stellten sich viele Nachwuchsathleten der Konkurrenz auf Landesebene im Sindelfinger Glaspalast. Dabei sicherte sich sowohl die Staffel der männlichen als auch die Staffel der weiblichen Jugend die Vizemeisterschaft. Zudem holte Leona Grimm im Weitsprung die Bronzemedaille.

Einziger Vertreter über die 60m-Distanz war Mike Schmuck. Er schaffte es, sich für den Zwischenlau zu qualifizieren, die dort erreichte persönliche Bestzeit von 7,53sek reichte allerdings nicht für dein Einzug ins Finale. Über dieselbe Strecke, allerdings mit Hürden im Weg, reichte es für die LG-Athleten ebenfalls nicht für einen Einzug in den Endlauf, Eric Maihöfer blieb mit einer neuen persönlichen Bestzeit knapp unter der Neun-Sekunden-Marke vor Jonas Wilhelmstätter.

Baden-Württembergische Hallen-Meisterschaften U18: Doppeltes Staffelsilber für die Rot-Weißen

Starkes U18-Team

Noch besser klappte es im Weitsprung, dort sicherte sich Maihöfer mit 6,15 Metern den fünften Rang direkt vor seinem Vereinskameraden Stephan Blickle. Schmuck wurde hier Neunter. Im Kugelstoßen erreichte Maihöfer ebenfalls das Finale, am Ende stand für ihn Platz acht zu Buche. Die Leistungen der Athleten krönte der abschließende Staffellauf. Überraschenderweise sicherte sich das Quartett bestehend aus Mike Schmuck, Julian Abele, Jonas Wilhelmstätter und Eric Maihöfer die Silbermedaille und musste dabei nur dem SSV Ulm den Vortritt lassen.

Auch in der weiblichen Jugend wurde den Sprinterinnen über 60m der Einzug ins Finale verwehrt. Am nächsten dran war Lea Zimmerhackel, die mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 8,11 Sekunden im Zwischenlauf den Einzug in den Endlauf knapp verpasste. Im Vorlauf starteten zudem Fenja Buchgraber, Bernadette Hieber mit einer neuen persönliche Bestzeit von 8,31 Skeunden, Mia Dosch und Annika Schrader, die ebenfalls eine neue Bestmarke in dieser Disziplin aufstellte. Dafür gab es über die 60m Hürden eine Finalteilnahme für die Rot-Weißen, Leona Grimm zeigte zwei ordentliche Läufe und lieferte im Endlauf mit 9,09 Sekunden eine persönlich Bestzeit ab, die mit Rang fünf belohnt wurde.

Einzige Teilnehmerin über 200m war Bernadette Hieber, sie verpasste nur knapp einen der beiden Finalläufe. Auch über 400m stellte die LG Staufen nur eine Starterin, Jana Kleesattel lief in ihrem ersten Wettkampf der Saison auf den elften Rang. Das gleiche galt für Annalisa Pfefferle über die 800m-Strecke. Sie wurde im gut besetzten Feld Neunte. Für die einzige Einzelmedaille bei diesen Meisterschaften sorgte Leona Grimm im Weitsprung. Dort landete sie im vierten Versuch bei 5,28m in der Grube und sicherte sich damit die Bronzemedaille, zwei Zentimeter hinter dem Silberrang. Über Silber durfte sie sich kurze Zeit später trotzdem freuen, gemeinsam mit Mia Dosch, Bernadette Hieber und Lea Zimmerhackel lief die 4x200m-Staffel der LG Staufen zur Vizemeisterschaft. Auch das zweite Quartett, bestehend aus Mia Berger, Josefine Schäkel, Frederika Baier und Annika Schrader legte einen guten Lauf an den Tag, obwohl alle Athletinnen noch der Jugend U16 angehören. Trotzdem landete die LG Staufen II auf dem siebten Rang.

Ergebnisse:
MJU18:
60m: Schmuck 7,53sek
60m Hürden: Maihöfer 8,99sek – Wilhelmstätter 9,21sek
Weitsprung: 5. Maihöfer 6,15 – 6. Blickle 5,86m – 9. Schmuck 5,72m
Kugelstoßen: 8. Maihöfer 13,95m
4x200m: 2. LG Staufen (Schmuck, Abele, Wilhelmstätter, Maihöfer) 1:38,37sek

WJU18:
60m: Zimmerhackel 8,11sek – Buchgraber 8,27sek – Hieber 8,31sek – Dosch 8,41sek – Schrader 8,43sek
60m Hürden: 5. Grimm 9,09sek –
200m: Hieber 27,54sek
400m: 11. Kleesattel 63,77sek
800m: 9. Pfefferle 2:29,98min
Weitsprung: 3. Grimm 5,28m
4x200m: 2. LG Staufen I (Dosch, Grimm, Hieber, Zimmerhackel) 1:46,42min – 7. LG Staufen II (Schrader, Baier, Schäkel, Berger) 1:49,40min

Im Sindelfinger Glaspalast ging es für die Athletinnen und Athleten der LG Staufen darum Wettkampferfahrungen zu sammeln und Normen für die kommenden Meisterschaften zu erfüllen. Dabei sicherten sich Lisa Maihöfer im Hochsprung und Michael Kucher über 400m die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der Aktiven Mitte Februar in Leipzig.

Sindelfinger Hallenmeeting: Lisa Maihöfer und Michael Kucher knacken DM-Norm

Lisa beim Hochsprung

Der Trainingsbetrieb im unteren Teil der Gmünder Großsporthalle nahm in den letzten Wochen wieder deutlich an Fahrt auf, nach der Fertigstellung und Sanierung der Bahn freuten sich alle Mitglieder der LG Staufen über den neuen Belag. Ein großer Dank geht daher an alle mitwirkenden Verantwortlichen der Stadt Schwäbisch Gmünd, die es ermöglicht haben in der kalten Jahreszeit eine beheizte Trainingsmöglichkeit für die Athletinnen und Athleten zur Verfügung zu stellen.

Das war auch der Grund für die ansprechenden Leistungen von Lisa Maihöfer und Michael Kucher, die sich das Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Leipzig sicherten. Maihöfer, die noch der Jugend U20 angehört, übersprang im Hochsprung die Höhe von 1,79 Metern und übertraf die geforderte Norm damit um einen Zentimeter. Auch auf der 60m-Distanz zeigte sie nach dem schnellen Lauf und der Bestleitung bei den Regionalmeisterschaften in Ulm erneut ihre Geschwindigkeit. Kucher unterbot über die 400m-Strecke mit seinem gelaufenen 48,74 Sekunden die Norm um 26 Hundertstelsekunden, knackte seine persönliche Hallenbestleistung um mehr als eine Sekunde und sicherte sich damit seine erste Teilnahme auf deutscher Ebene bei den Aktiven.

Sindelfinger Hallenmeeting: Lisa Maihöfer und Michael Kucher knacken DM-Norm

Im 400-m-Ziel

Ebenfalls überzeugen konnte Moritz Kindel über die 60m-Distanz. Er erreichte in einem stark besetzten Feld sogar das B-Finale, verkrampfte aber auf den letzten Metern, was ihn eine bessere Zeit kostete. Auch Dominik Denning legte einen schnellen Lauf hin, er verbesserte seine persönliche Bestleistung auf 7,42 Sekunden, verpasste das Finale allerdings ebenso wie Tim Seidel. Über die 200m-Strecke war Kindel deutlich lockerer unterwegs, dafür belohnte er sich mit einer persönlichen Hallenbestzeit von 22,68 Sekunden. Auch Ruben Fraidel und Tim Seidel starteten über diese Distanz, zuvor überquerte Fraidel die Latte im Stabhochsprung bei einer Höhe 4,30 Meter und Seidel im normalen Hochsprung bei 1,70m. Außerdem kämpfte sich Denning ins Finale der 60m Hürden, kam dort aber nicht mehr an die gute Zeit aus dem Vorlauf heran.

Neben Lisa Maihöfer starteten auch Charlotte Heilig, Anna Schmidt und Celine Ströhle über die 60m und zeigten dort gute Leistungen. Auch über die 200m-Strecke ging das Trio an den Start, schnellste LGlerin dort war Schmidt mit 26,22 Sekunden, die sich im Anschluss sehr zufrieden mit ihrem Wettkampf zeigte. Ebenso stellten sich die drei Rot-Weißen der Konkurrenz im Weitsprung, dabei landeten alle Springerinnen unter den besten zehn. Patricia Sonnentag trat im Hochsprung an, bei ihr kam der Wettkampf nicht ganz in Fahrt, weshalb sie ein wenig mit ihrer Leistung haderte. Im Dreisprung war Lisa Ostertag die einzige Vertreterin der LG Staufen, sie bestätigte ihre Leistung aus der Vorwoche auf den Zentimeter genau.

Neben den Aktiven gingen auch vier U20-Athleten an den Start. Bei der weiblichen Jugend ging Vanessa Kuhn über 60m und 200m an den Start. Julian Abele sicherte sich dabei über die 60m-Distanz der männlichen Jugend in 7,69 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit, ebenso wie Nils Fleischer in 7,97 Sekunden. Jonathan Barth kam nicht ganz an die Leistung aus der Vorwoche heran, er stellte jedoch im 200m-Lauf mit 25,18 Sekunden eine neue Bestmarke auf. Auch seine beiden Teamkameraden verbesserten ihre persönliche Bestleistung auf dieser Strecke deutlich.

Ergebnisse:
MJU20:
60m: Abele 7,69sek – Barth 7,85sek – Fleischer 7,97sek
200m: Abele 25,08sek – Barth 25,18sek – Fleischer 26,08sek
Weitsprung: 7. Barth 5,17m

Männer:
60m: 9. Kindel 7,09sek – Denning 7,42sek – Seidel 7,84sek
200m: 8. Kindel 22,68sek – 24. Fraidel 24,52 – 28. Seidel 25,69sek
400m: 1. Kucher 48,74sek
60m Hürden: 4. Denning 8,65sek
Hochsprung: 7. Seidel 1,70m
Stabhochsprung: 8. Fraidel 4,30m

WJU20:
60m: 11. Kuhn 8,23sek
200m: 7. Kuhn 27,12sek

Frauen:
60m: Maihöfer 7,85sek – Heilig 8,11sek – Schmidt 8,15sek – Ströhle 8,66sek
200m: 5. Schmidt 26,22sek – 14. Heilig 26,99sek – 26. Ströhle 28,71sek
Hochsprung: 2. Maihöfer 1,79m – 4. Sonnentag 1,60m
Weitsprung: 7. Schmidt 5,08m – 9. Ströhle 5,02m – 10. Heilig 4,85m
Dreisprung: 3. Ostertag 11,36m