Sehr stark zeigte sich die Konkurrenz der LG Staufen in der weiblichen Jugend U14. Die Mädchenmannschaft der Rot-Weißen landete dabei auf Rang fünf und verteidigten damit ihre Platzierung aus dem Vorkampf. Dennoch bewies der Umstand, dass der Gastgeber vier Mannschaften stellte, dass auch nach 45 Jahren LG Staufen die Nachwuchsarbeit der Ursprung allen Erfolges ist.

Über die 75m hatten die Sprinterinnen der LG Staufen mit Gegenwind zu kämpfen. Dennoch stellten Liane Tiede (10,72 Sekunden), Milaine Ammon (10,80 Sekunden) und Hella Rieg (10,83 Sekunden) jeweils eine neue persönliche Bestzeit aufstellen. Auch über die 800m-Distanz gab es für die Gastgeber Bestleistungen zu verzeichnen: Jana Richter mit 2:42,57 Minuten und Samira Stöffler mit 2:42,73 Minuten verbesserten ihre Bestzeiten, landeten damit jedoch im Mittelfeld.

Weitere Bestleistungen zeugten der LG-Nachwuchs über die 60m Hürden. Valeska Bundschuh überquerte die Ziellinie in 10,35 Sekunden, vier Hundertstelsekunden später kam Milaine Ammon ins Ziel, was zugleich die viert- und fünftschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen bedeutete.

Die U14-Schülerinnen

Die U14-Schülerinnen

Samira Stöffler stellte im Hochsprung mit 1,40 Metern erneut eine neue persönliche Bestleistung auf, ebenso Liane Tiede im Weitsprung mit 4,70 Metern. Im Ballwurf zeigten die Schwestern Hella und Hermine Rieg die besten Leistungen der Rot-Weißen, blieben allerdings knapp unter ihren Bestleistungen.

Im abschließenden Staffelrennen gab das Quartett Liane Tiede, Milaine Ammon, Valeska Bundschuh und Samira Stöffler noch einmal alles, mit einer Zeit von 40,30 Sekunden zeigten die Nachwuchssprinterinnen damit die drittbeste Zeit aller Mannschaften.

Trotz der vielen Bestleistungen reichte es nicht für einen Podestplatz, da die Konkurrenz an diesem Tag einfach zu stark war. Dennoch ein tolles Teamergebnis für die Athleten und auch für das Trainerteam.

Für die LG Staufen starteten in der weiblichen Jugend U14:
Liane Tiede, Milaine Ammon, Hella Rieg, Lea Debler, Jana Richter, Samara Stöffler, Dorothea Huber, Nina Barck, Valeska Bundschuh, Marie Schurr, Elisa Duschek, Melina Hagedorn, Hermine Rieg, Sarah Rupp.

Gesamtergebnisse WJU14:
1. LG Filstal 6.974 Punkte; 2. LG Filder 6.943 P.; 3. LAV Stadtwerke Tübingen 6.940 P.; 4. SSV Ulm 1846 6.935 P.; 5. LG Staufen 6.740 P.; 6. Unterländer LG 6.605 P.; 7. LG Steinlach 6.365 P.; 8. StG Gomaringen-Schwäbisch Hall 6.357 P.

Aus ganz Württemberg strömten zahlreiche Teams und Athleten zu Endkampf der diesjährigen Team-Meisterschaften. Dabei hatte es die männliche Jugend U14 der LG Staufen mit einer sehr starken Konkurrenz zu tun. Trotz des Heimvorteils im Stadion des Berufsschulzentrums wurde die Bronzemedaille knapp verpasst. Am Ende fehlten den Nachwuchssportlern nur 36 Punkte zu Rang drei.

Neben der Jugend U16 startete auch die Jugend U14, die männlichen Vertreter dieser Altersklasse verpassten hier zwar knapp einen Podestplatz, dennoch kämpften sich die Gmünder im Gegensatz zum Vorkampf um einen Platz nach Vorne. Auch der tolle Teamgeist zeigt sich bei solchen Wettkämpfen, das beste Beispiel hier war Hendrik Lappe: Der junge Sportler rammte sich beim Weitsprung die Spikes in die Hand, musste im Krankenhaus genäht werden und kehrte daraufhin sofort ins Stadion zurück, mit dem unbedingten Willen, am abschließenden Staffelrennen teilzunehmen.

Das Staufen-Team der U14

Das Staufen-Team der U14

Anderes als in der U16 treten die jüngeren Athleten über die 75m-Strecke an. Lukas Bader gehörte dabei mit 10,32 Sekunden zu den drei besten Sprintern des Tages. Auch Christian Muscolo war auf der neuen Bahn schnell unterwegs, er stellte mit 10,94 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf. Louis Waldraff gehörte mit seinen 2:34,61 Minuten zum vorderen Mittelfeld über die 800m-Distanz, allerdings verbesserte er seine bisherige Bestzeit um fast zehn Sekunden.

Im 60m Hürdenlauf stellte Bader dann mit 10,25 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf, was zugleich die zweitschnellste Zeit dieser Altersklasse bedeutete. Knapp dahinter stellte Hendrik Lappe mit 10,32 Sekunden seine persönliche Bestleistung ein. Auch im Hochsprung gehörte Bader zu den Besten, ebenso wie Emanuel Glenk. Beide überquerten die Latte bei 1,52 Metern, für Glenk bedeutete dies gleichzeitig eine neue Bestleistung.

Im Ballwurf erzielte Maik Blessing mit 41,50 Metern eine neue persönliche Bestleistung und steuerte hier wichtige Punkte bei. Stark waren auch die 49,50 Meter von Lukas Knoblauch. Nach der abschließenden 4x75m-Staffel war klar, dass es nicht zu einem Podestplatz reichen würde. Dennoch zeigten die Nachwuchsathleten tolle Leistungen und beweisen in allen Lagen einen vorbildlichen Teamgeist.

Für die LG Staufen starteten in der männlichen Jugend U14:
Lukas Bader, Emanuel Glenk, Christian Muscolo, Hendrik Lappe, Louis Waldraff, Noah Eckert, Philipp Zimmermann, Maik Blessing, Lukas Knoblauch, Luis Debler, Fynn Hofele

Gesamtergebnisse MJU14:
1. LG Filder 6.617 Punkte; 2. LG Filstal 6.353 P.; 3. LG Steinlach 6.346 P.; 4. LG Staufen 6.310 P.; 5. Unterländer LG 6.259 P.; 6. Stg Schönbuch-Nord 5.960 P.; 7. LG Leinfelden-Echterdingen 5.896 P.; 8. LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg

Beim Jugendvergleichkampf der U16 vertraten Emma Brandstetter, Eric Maihöfer, Stephan Blickle, Philip Kelterer und Jonas Wilhelmstätter die Farben der LG Staufen im Trikot des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes. Mit dem WLV-Team musste sich das LG-Quintett nur der starken Mannschaft aus Bayern geschlagen geben, die wie erwartet den Gesamtsieg vor Württemberg und Hessen einfuhr.

Für Eric Maihöfer war es ein sehr guter Wettkampf. Im Dreisprung steigerte er seine persönliche Bestleistung im zweiten Versuch auf 12,84m und sicherte Württemberg damit den Sieg und sechs Punkte. Dabei verpasste er den Regionalrekord in dieser Disziplin nur um 15 Zentimeter. Auch im Kugelstoßen war er nicht zu schlagen, zum zweiten Mal in diesem Jahr stieß er mit seinen starken 16,08m über die 16-Meter-Marke. Stephan Blickle rundete das Ergebnis im Kugelstoßen ab, er wurde mit 13,25m Sechster.

Jonas Wilhelmstätter startete über die Hürdendistanzen 80m und 300m. Mit dem fünften Rang in 11,67 Sekunden sicherte er dem WLV zwei Punkte. Platz fünf belegte er auch über die 300m Hürden, dort überquerte er die Ziellinie mit einer Zeit von 43,98 Sekunden. Einziger Vertreter der Rot-Weißen im Weitsprung war Philip Kelterer. Auch er wurde Fünfter, mit 5,94m verpasste er nur knapp die 6-Meter-Marke.

Das Feld wird durch Emma Brandstetter komplettiert, die sich als einzige Athletin der LG Staufen der Konkurrenz aus Hessen und Bayern stellte. Im Hammerwurf wurde sie Fünfte, ihre Weite von 36,55m erzielte sie im letzten Versuch.

Ergebnisse:
1. Bayern 111 Punkte
2. Württemberg 103 Punkte
3. Hessen 83 Punkte

Die besten Nachwuchsleichtathleten der Welt trafen sich vergangene Woche in der polnischen Stadt Bydgoszcz zu den U20-Weltmeisterschaften. Mit dabei war LG-Staufen-Siebenkämpferin Lisa Maihöfer. Nach zwei anstrengenden Mehrkampftagen durfte die Siebzehnjährige sehr zufrieden mit ihrem Wettkampf sein. Mit einer neuen Bestleistung von 5.540 Punkten landete sie am Ende auf einem starken neunten Platz.

Nach einer durchwachsenen Saison mit allerlei Verletzungsproblemen startete Lisa Maihöfer gleich mit einer Bestleistung in den Siebenkampf der weiblichen Jugend U20. Über die 100m-Hürden kam sie in ihrem Lauf nach 14,33 Sekunden als Erste über die Ziellinie. Damit war ein guter Einstieg in das zweitägige Abenteuer „Weltmeisterschaften“ geschafft.

Beim Jubel über die Siebenkampf-Bestleistung

Beim Jubel über die Siebenkampf-Bestleistung

Im Hochsprung gehört Lisa immer zu den Besten im ganzen Starterfeld. Das war auch in Bydgoszcz nicht anders. Nur eine Athletin sprang höher als die Staufen-Athletin. Bis zur Höhe von 1,80m war sie sogar fehlerfrei geblieben. An der nächsten Höhe von 1,83m scheiterte sie dreimal nur ganz knapp. Obwohl sich Lisa hier ein paar Zentimeter mehr erhofft hatte, hatte sie sich damit im Zwischenstand auf Platz drei vorgearbeitet.

Das darauffolgende Kugelstoßen zählt allerdings nicht zu ihren Stärken. Die ersten beiden Versuche waren dann auch gleich missglückt. Erst im dritten Versuch kam die Siebzehnjährige mit 11,05m noch auf eine akzeptable Weite. Mit Wut im Bauch ging sie dann in den tagesabschließenden 200m-Lauf. Sie verbesserte ihre persönliche Bestzeit auf 24,95 Sekunden und blieb dabei erstmals unter der 25-Sekunden-Marke. Damit machte sie die verlorenen Punkte vom Kugelstoßen wieder wett. Und beendete den ersten Wettkampftag auf dem siebten Rang.

Wettkampf der dritten Versuche

Der zweite Tag startete mit dem Weitsprung, dem Steckenpferd von Lisa Maihöfer. Der erste Versuch wurde allerdings für ungültig erklärt, was ein bisschen Nervosität in den Wettkampf brachte. Erst im dritten Versuch sprang Lisa – bei mehr als zwei Meter pro Sekunde Gegenwind – wenigstens noch 5,79 m. Ihre Bestleistung steht freilich bei 6,42m; durch das Verletzungspech während der Vorbereitung konnte sie ihr Potential hier nicht ausschöpfen.

Im Speerwurf musste Lisa Maihöfer dann trotz einer neuen persönlichen Bestleistung die Konkurrenz weiter davon ziehen lassen. Während die ersten beiden Versuche nur um die 30m weit gingen, konnte sie den Speer beim letzten Versuch auf gute 34,72 m hinauswerfen.

Vor dem abschließenden 800m-Rennen stand Lisa im Klassement somit auf dem elften Rang. Ihr Ehrgeiz war geweckt. In ihrem Lauf führte sie die Verfolgergruppe an und kam schließlich mit 2:22,75min. fast an ihre Bestzeit heran.

In der Gesamtaddition standen somit 5.540 Punkte auf Lisas Konto. Diese neue Bestleistung im Siebenkampf waren am Ende der Lohn für zwei harte Tage. Im Endergebnis landete sie auf einem sehr beachtlichen neunten Rang. Das macht Hoffnung für 2017, da Lisa dem jüngeren Jahrgang angehört und deshalb auch nächstes Jahr nochmal in der Altersklasse U20 startberechtigt ist.

Die zweite deutsche Starterin Mareike Rösing kam auf den 18. Platz. Die Goldmedaille holte sich die Österreicherin Sarah Lagger mit neuem Landesrekord. Silber erkämpfte sich die Kubanerin Rodriguez.

Ergebnis:
WJU20:
Siebenkampf: 9. Lisa Maihöfer 5.540 Punkte (14,33sek – 1,80m – 11,08m – 24,95sek – 5,79m – 34,72m – 2:22,75min)

Die LG-Siebenkämpferinnen

Die LG-Siebenkämpferinnen

Unter optimalen Bedingungen fanden in Weingarten die Landesmeisterschaften im Mehrkampf statt. Dort zeigten sich Leona Grimm und Lea Zimmerhackel in bester Verfassung und kamen so zu einigen neuen Bestleistungen. Zudem holte Grimm im Vier- und Siebenkampf Gold, außerdem knackte sie die DM-Norm um mehr als 500 Punkte und verpasste dabei nur knapp den Stadionrekord.

Durch ihren Trainer Lutz Dombrowski auf den Punkt vorbereitet, startete der erste Wettkampftag gut. Die rot-weißen Mehrkämpferinnen stellten bereits in der ersten Disziplin jeweils eine neue Bestleistung auf. Vor Ort wurde das Duo von Kerstin Brunner betreut. Leona Grimm war über die 100m Hürden sogar die schnellste im großen Teilnehmerfeld, Zimmerhackel lag nach dieser Disziplin auf Rang vier.

Auch im Hochsprung gehörte Grimm zu den Besten, nur eine Athletin sprang höher. Gleichzeitig bedeuteten die 1,56 Meter eine neue persönliche Bestleistung. Im anschließenden Kugelstoßen zeigte sie erneut die beste Leistung des Tages, auch Zimmerhackel war mit ihrem Ergebnis zufrieden. Zum Abschluss des ersten Wettkampftages stand noch die 100m-Distanz auf dem Programm. Dort zeigte das Duo erneut die besten Leistungen in der starken Konkurrenz, belohnt wurde das jeweils mit einer neuen Bestleistung im Vierkampf. Damit legte Grimm den Grundstein für die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf. Zudem sicherte sie sich die Goldmedaille im Vierkampf, Zimmerhackel landete auf einem guten zwölften Rang.

Voller Motivation ging es in den zweiten Wettkampftag. Im Weitsprung stellte Grimm dann erneut eine neue Bestleistung auf, 5,47 Meter bedeuteten gleichzeitig die beste Weite in dieser Altersklasse. Bei Zimmerhackel fehlte hier die Höhe beim Absprung, was gleichzeitig eine größere Weite verhinderte. In der vorletzten Disziplin, dem Speerwerfen, gab es erneut Grund zur Freude für die Nachwuchsmehrkämpferinnen der LG Staufen. Starke 40,70 Meter standen nach drei Versuchen bei Grimm zu Buche, was erneut eine neue Bestleistung bedeutete. Auch Zimmerhackel durfte sich nach drei Durchgängen über einen neuen Bestwert in dieser Disziplin freuen.

Bereits nach sechs von sieben Disziplinen war die Norm für die Mehrkampfmeisterschaften fast erfüllt, dennoch gab Leona Grimm im abschließenden 800m-Lauf noch einmal alles. Am Ende ging der Gesamtsieg an die junge Mehrkämpferin, dabei verpasste sie mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung am Ende den Stadionrekord im Siebenkampf nur um wenige Punkte. Dafür knackte sie sie die Norm für die Deutschen Meisterschaften um mehr als 500 Punkte und auch der Abstand zur Zweitplatzierten bewegte sich in diesem Bereich. Auch Lea Zimmerhackel erzielte in der Gesamtabrechnung eine neue Bestleistung.

Ergebnisse:
WJU18:
Siebenkampf: 1. Grimm 5069 Punkte (14,49sek – 1,56m – 12,23m – 12,88sek – 5,47m – 40,70m – 2:34,99min), 21. Zimmerhackel 3427 Punkte (15,37sek – 1,40m – 8,01m – 12,4sek – 4,44m – 15,26m – 3:04,11min)

Das Stadion im saarländischen St. Wendel war hervorragend präpariert und die Organisation durch den gastgebenden Verein bestens durchdacht. Das motivierte die Athletinnen und Athleten der LG Staufen bei den süddeutschen Meisterschaften der Junioren bei bestem Wetter tolle Ergebnisse abzuliefern, darunter viele Medaillen und Endkampfplatzierungen.

Den Beginn machte Charlotte Heilig über die 100m-Distanz. Nach einem tollen Rennen qualifizierte sich die Waldstetterin für das Finale. Dort landete sie im zweiten Endlauf mit der gleichen Zeit wie im Vorlauf auf dem achten Rang. Auch Anna Schmidt startete auf der Bahn, allerdings stellte sich die Langsprinterin aus Jagstzell der Konkurrenz über die 400m-Strecke. Hier landete sie auf dem zehnten Rang.

Die erfolgreichen Staufen-Junioren

Die erfolgreichen Staufen-Junioren

Auch die rot-weißen Springerinnen traten in St. Wendel der Konkurrenz aus dem süddeutschen Raum gegenüber. Im Dreisprung zeigte Lisa Ostertag in den ersten beiden Versuchen weite Sprünge – beide allerdings ungültig. Im dritten Versuch gelang es der Göggingerin, sich für den Endkampf zu platzieren, ehe sie im letzten Durchgang mit 11,51 Metern eine neue Saisonbestleistung aufstellte. Mit Rang vier verpasste sie dabei knapp eine Medaille.

Im Hochsprung vertrat Patricia Sonnentag die Farben der LG Staufen. Dort zeigte die Hochspringerin aus Straßdorf einen tollen Wettkampf. Erst bei einer Höhe von 1,65 Meter wurde ihr Höhenflug beendet, als sie die Latte nur knapp riss. Dennoch kann sich der sechste Platz sehen lassen.

Den Abschluss bei den jungen Frauen machte die 4x400m-Staffel mit einer bunten Besetzung. Sophia Busold, Anna Schmidt, Sina Wiedmann und Charlotte Heilig zeigten hier ein beherztes Rennen, am Ende wurde das Quartett sogar mit der Vizemeisterschaft und der Silbermedaille belohnt.

Aber auch die männlichen Vertreter zeigten bei der zweithöchsten Meisterschaft in Deutschland ihr Können. Allen voran Michael Kucher, der nicht nur die Vizemeisterschaft einfuhr, sondern zugleich seine Bestzeit um eine halbe Sekunde steigerte. Bei Weitspringer Max Wolf hätte am Ende sogar die Goldmedaille in der Bilanz stehen können, allerdings wurden seine weitesten Sprünge vom Kampfgericht für ungültig erklärt. Dabei ist die Bronzemedaille nur ein kleiner Trost für den Bettringer.

Stabhochspringer Ruben Fraidel, der eigentlich noch der Jugend U20 angehört und ebenfalls aus Bettringen stammt, konnte mit 4,20 Meter und Rang fünf überzeugen. Dennoch war er nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung.

Die 4x100m-Staffel, immerhin Titelträger aus dem letzten Jahr, startete mit Philipp Herderich, Michael Kucher, Max Wolf und Peter Böhm in das Rennen. Leider verletzte sich Schlussläufer Böhm nach 50 Metern, dennoch rettete er sich noch ins Ziel und sicherte dem Quartett die Silbermedaille.

Durch die Verletzung von Böhm war die 4x400m-Staffel eigentlich geplatzt, denn auch Kucher hatte nach dem ersten Staffellauf mit muskulären Problemen im Oberschenkel zu kämpfen. Trotz physiotherapeutischer Behandlung ging es für Böhm nicht weiter, spontan stellte sich aber Stabhochspringer Fraidel in den Dienst der Mannschaft und übernahm die Startposition, die er mit vollem Einsatz erfüllte. Und auch Kucher kämpfte sich trotz der Verletzung über die Stadionrunde. Dadurch waren Jan-Philipp Swetlik und Philipp Herderich auf den Postionen drei und vier besonders gefordert und machten ihre Sache sehr gut, durch einen tollen Kampf sicherte sich das „Ersatz“-Quartett dennoch die Silbermedaille.

Ergebnisse:
WJU23:
100m: 16. Heilig 12,67sek
400m: 10. Schmidt 59,94sek
Hochsprung: 6. Sonnentag 1,60m
Dreisprung: 4. Ostertag 11,51m
4x400m: 2. LG Staufen (Busold, Schmidt, Weidmann, Heilig) 4:06,42min

MJU23:
400m: 2. Kucher 48,16m
Weitsprung: 3. Wolf 6,83m
Stabhochsprung: 5. Fraidel 4,20m
4x100m: 2. LG Staufen (Böhm, Kucher, Herderich, Wolf) 42,69sek
4x400m: 2. LG Staufen (Fraidel, Kucher, Herderich, Swetlik) 3:28,58min