Neben den Aktiven und der Jugend U20 wurden auch die baden-württembergischen Meisterschaften der Jugend U18 in der Messehalle in Karlsruhe-Rheinstetten ausgetragen. Wie auch in der U20 sicherte sich die Mädchen-Staffel die Goldmedaille, Vanessa Kuhn holte über 400m die Bronzemedaille.

In der männlichen Jugend gab es nur wenige Vertreter der LG Staufen zu verzeichnen. Über die 60m traten Mike Schmuck und Pascal Seiz an. Schmuck stellte dabei im Vorlauf eine neue Bestzeit auf, trotzdem verpasste er knapp die Finalläufe. Seiz schaffte es in den ersten Finallauf, dort wurde er in einem engen Zieleinlauf als Fünftschnellster gestoppt.

Alex Braun startete über die 60m Hürden. In seinem Vorlauf belegte er den vierten Platz und erreichte damit das Finale. Dort steigerte er sich im Vergleich zum Vorlauf und verbesserte seine persönliche Bestzeit auf 8,67 Sekunden. Im Gesamtklassement belegte er damit den achten Rang.

Bei den Mädchen gingen Maren Seidl, Linda Henninger und Leona Grimm über die 60m-Distanz an den Start. Alle drei Athletinnen schafften es in die Finalläufe, Henninger schnitt dabei am besten Alex Braun und landete mit einer neuen Bestzeit von 8,02 Sekunden auf dem sechsten Rang. Seidel gewann ihren Lauf und landete auf Platz 14. Ebenfalls eine neue Bestzeit stellte Grimm auf, sie landete in ihrem ersten Jahr in der Jugend U18 drei Ränge hinter ihrer Vereinskameradin.

Über die 200m-Strecke starteten Vanessa Kuhn, Lea Zimmerhackel, Jana Kleesattel und Bernadette Hieber. Am schnellsten war Kuhn unterwegs, sie wurde mit einer neuen persönlichen Bestzeit Siebte. Zimmerhackel und Kleesattel verbesserten ihre Bestzeiten ebenfalls und rangierten damit auf den Plätzen elf und 17. Hieber absolvierte diese Strecke in der Halle zum ersten Mal, sie landete auf Rang 14.

Bis auf Zimmerhackel traten alle drei Mädels auch über die doppelte Distanz an. Wieder war Kuhn am schnellsten unterwegs, sie verbesserte ihre Bestzeit um über eine Sekunde und sicherte sich mit 61,10 Sekunden die Bronzemedaille. Hieber war mit ihrem Lauf nicht ganz zufrieden, dennoch erreichte sie einen tollen achten Platz. Pech hatte Kleesattel, nach einem tollen Lauf stürzte sie kurz vor dem Ziel, ohne den Sturz lag sie auf Bestleistungskurs.

4x200-m-Staffel U18

4×200-m-Staffel U18

Der Konkurrenz im 60m-Hürdenlauf stellten sich Linda Henninger und Leona Grimm, die diese Disziplin zum ersten Mal bestritt. Beide schafften es in die Endläufe, Henninger wurde dabei im Gesamtklassement Sechste, Grimm landete mit einer Verbesserung im Vergleich zum Vorlauf auf Rang acht. Ebenfalls trat sie im Weitsprung an, hier klappte es nicht ganz so gut, mit nur einem gültigen Versuch verpasste sie das Finale um wenige Zentimeter und wurde Elfte.

Den Abschluss machte die 4x200m-Staffel. Linda Henninger und Maren Seidl brachten die Staffel in eine hervorragende Ausgangslage auf Rang zwei, Vanessa Kuhn blieb anschließend an der starken Läuferin aus Stuttgart dran und übergab auf Schlussläuferin Leona Grimm. Diese lief taktisch klug und überholte die Konkurrenz auf der Zielgerade. Mit der Goldmedaille belohnt erfüllten die Sprinterinnen zudem die Norm für die Deutschen Meisterschaften der U20.

Ergebnisse:
MJU18:
60m: 21. Seiz 7,66sek, Schmuck 7,72sek
60m Hürden: 8. Braun 8,67sek

WJU18:
60m: 6. Henninger 8,02sek, 14. Seidel 8,14sek, 17. Grimm 8,19sek
200m: 7. Kuhn 26,86sek, 11. Zimmerhackel 27,25sek, 14. Hieber 27,63sek, 17. Kleesattel 28,08sek
400m: 3. Kuhn 61,10sek, 8. Hieber 63,63sek, 13, Kleesattel 65,70sek
60m Hürden: 6. Henninger 9,25sek, 8. Grimm 9,30sek
Weitsprung: 11. Grimm 5,03m
4x200m: 1. LG Staufen (Henninger, Seidel, Kuhn, Grimm) 1:46,07min

In der Gmünder Großsporthalle kämpften die besten Athletinnen und Athleten der AK14 aus Ostwürttemberg um die Regionalmeistertitel. Josefine Schäkel holte sich gleich zwei Titel, bei den Jungs sicherte sich Luca Wowra neben zwei Silbermedaillen eine Goldmedaille.

Luca Wowra, Jonas Schmutzert und Alexander Mann starteten über die 50m-Strecke. Wowra landete in seinem Finallauf auf Rang zwei, am Ende reichte es für Silber. Schmutzert gewann seinen Endlauf, er belegte im Gesamtklassement Rang fünf.

Einziger Vertreter der Rot-Weißen über die Hürden war Tobias Schroth. Er wurde im Finale mit der viertschnellsten Zeit gestoppt.

Den einzigen Titel der M14-Athleten der LG Staufen sicherte sich Wowra im Hochsprung. Mit 1,56 Metern holte er sich neben der Goldmedaille zudem die Qualifikationsnorm für die württembergischen Meisterschaften. Mann landete hinter seinem Vereinskameraden auf Rang sechs.

Eine weitere Medaille gab es für Wowra im Weitsprung, er holte sich in dieser Disziplin die Silbermedaille. Hinter ihm landeten seine Teamkameraden Schmutzert, Schroth und Mann auf den Plätzen vier, sechs und acht.

Auch im Kugelstoßen stand ein Rot-Weißer auf dem Treppchen, Jonathan Seiz wurde Vizemeister. Außerdem erfüllte er mit 10,08 Metern die Norm für die württembergischen Meisterschaften. Schmutzert und Mann belegten die Ränge Vier und Fünf.

Mehr Teilnehmer stellte die weibliche Jugend. Josefine Schäkel wurde über die 50m Regionalmeisterin. Leonie Schubert wurde knapp dahinter als Vierte gestoppt. Ebenfalls für die Finalläufe qualifizierten sich Verena Hauke und Maren Mücke, sie landeten auf den Rängen elf und zwölf.

Auch über die 50m Hürden wurde Schäkel Regionalmeisterin, in dieser Disziplin gab es mit Frederika Baier eine weitere Podestplatzierung. Sie wurde im engen Finallauf als Dritte gestoppt und holte sich damit die Bronzemedaille.

Im Hochsprung war Schäkel ebenfalls beste LG-Athletin, sie wurde Siebte, höhengleich mit ihrer Vereinskameradin Mücke die Platz acht belegte. Janna Speckle landete wenige Zentimeter dahinter auf Rang zehn, höhengleich mit Baier auf Platz zwölf.

Das größte Aufgebot stellten die Rot-Weißen im Weitsprung. Frederika Baier sicherte sich hier die zweite Medaille, neben dem Vizemeistertitel holte sie ich auch die Norm für die württembergischen Meisterschaften. Gold verpasste sie dabei nur im einen Zentimeter. Unter die besten Zehn kamen auch Janna Speckle mit Platz vier und Maren Mücke mit Platz acht. Verena Hauke, Josefine Schäkel und Leonie Schubert knackten zudem die Vier-Meter-Marke. Die Plätze 24 bis 26 belegten Jennifer Mistrukov, Lara Haidner und Julia Wagner.

Im Kugelstoßen wurde Baier Vierte, auch hier sicherte sie sich die Norm für die Meisterschaften. Schubert wurde Neunte, direkt dahinter landete Mücke.

Ergebnisse:
M14:
50m: 2. Wowra 7,29sek – 5. Schmutzert 7,40sek – Mann 7,82sek
50m Hürden: 4. Schroth 13,89sek
Hoch: 1. Wowra 1,56m – 6. Mann 1,28m
Weit: 2. Wowra 4,75 – 4. Schmutzert 4,32m – 6. Schroth 4,11m – 8. Mann 3,88m
Kugel: 2. Seiz 10,08m – 4. Schmutzert 9,35m – 5. Mann 6,51m

W14:
50m: 1. Schäkel 7,32sek – 4. Schubert 7,50sek – 11. Hauke 7,71sek – 12. Mücke 7,76sek – Mistrukov 7,93sek – Haidner 8,53sek – Wagner 8,31sek
50m Hürden: 1. Schäkel 8,15sek – 3. Baier 8,51sek – Speckle aufg.
Hoch: 7. Schäkel 1,44m – 8. Mücke 1,44m – 10. Speckle 1,40m – 12. Baier 1,40m – 16. Schubert 1,32m – 17. Haidner 1,32m – 20. Mistrukov 1,20m – Wagner o.g.V.
Weit: 2. Baier 4,76m – 4. Speckle 4,55m – 8. Mücke 4,21m – 16. Schubert 4,03m – 18. Hauke 4,00m – 19. Schäkel 4,00m – 24. Mistrukov 3,82m – 25. Haidner 3,75m – 26. Wagner 3,53m
Kugel: 4. Baier 8,53m – 9. Schubert 7,83m – 10. Mücke 7,82m – 14. Speckle 7,60m – 18. Hauke 6,89m – 20. Haidner 6,20m – 21. Mistrukov 5,86m – 22. Wagner 5,02m

Bei den baden-württembergischen Meisterschaften in Karlsruhe-Rheinstetten zeigten die Athletinnen und Athleten der Jugend U20 tolle Leistungen und fuhren einige Medaillen ein. Lisa Maihöfer im Weitsprung und die 4x200m-Staffel der LG Staufen holten dabei jeweils den Meistertitel in der Messehalle.

In der männlichen Jugend gab es nur zwei Vertreter der Rot-Weißen. Dominik Petzold trat dabei im Weitsprung an. Im ersten Versuch erreichte er 6,27 Meter, anschließend gab es allerdings keine weiteren gültigen Sprünge zu verzeichnen. Nach sechs Versuchen landete er so auf dem fünften Rang.

Ruben Fraidel stellte sich der Konkurrenz im Stabhochsprung. Nachdem er die 4,30m im dritten Versuch überquerte, was gleichzeitig eine neue Hallenbestleistung bedeutete, scheiterte er an der nächsten Höhe nur knapp. Dennoch sicherte er sich mit dieser Leistung die Bronzemedaille.

Mehr Teilnehmer traten für die LG Staufen in der weiblichen Jugend an. Im 200m-Lauf startete Leonie Riek und verbesserte über die Hallenrunde ihre persönliche Bestzeit um zwei Hundertstelsekunden, was am Ende Rang vier bedeutete. Über die doppelte Distanz hingegen landete sie auf dem Podest, hier sicherte sie sich die Silbermedaille. Die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften verfehlte sie dabei nur um 29 Hundertstel.

Die längste Strecke der LG-Athletinnen bestritt Sina Weidmann. Die 800m-Distanz absolvierte sie in 2:34,83 Minuten, am Ende landete sie auf dem siebten Platz.

Mehrkämpferin Lisa Maihöfer startete über die 60m Hürden, im Kugelstoßen und im Weitsprung. Die Hürden-Strecke wurde im Finallauf in 8,76 Sekunden gestoppt, damit holte sie sich eine neue Bestleistung und die Silbermedaille. Zudem bestätigte sie erneut die Norm für die Deutschen Meisterschaften der Jugend. Auch im Kugelstoßen landete sie im Endkampf und wurde dort Fünfte.

Herausragend zeigte sich Maihöfer auch im Weitsprung, nach vier Versuchen standen für sie 6,41 Meter zu Buche, was gleichzeitig Bestleistung in der Halle bedeutete. Auch hier bestätigte sie die bereits erzielte Norm und baut damit ihre Führung in der aktuelle Deutschen Bestenliste aus. Nebenbei fuhr sie den Titel mit fast einem Meter Vorsprung ein.

In den gleichen Disziplinen ging auch Nina Sigloch an den Start. Auch sie erzielte über die Hürdenstrecke eine neue Bestleistung, sie verbesserte sich um mehr als eine Zehntelsekunde und landete im Finale auf Platz sechs. Im Weitsprung schaffte sie es ebenfalls in den Endkampf, dort wurde sie ebenfalls Sechste.

Lena Jockel vertrat die Rot-Weißen im Hochsprung, mit 1,60 Metern wurde sie Fünfte. Bis zu dieser Höhe hatte sie keinen Fehlversuch auf dem Konto, die nächste Höhe wurde knapp gerissen. In der Frauen-Klasse hätte sie mit dieser Leistung die Bronzemedaille geholt.

4x200-m-Staffel

4×200-m-Staffel

Den Abschluss der Meisterschaften machte die 4x200m-Staffel. Linda Henninger, Lisa Maihöfer, Leona Grimm und Leonie Riek zeigten ein starkes Rennen und sicherten sich mit einer tollen Zeit von 1:42,93 Minuten die Goldmedaille. Diese Zeit ist zudem gleichbedeutend mit der Erfüllung der Norm für die Deutschen Meisterschaften der U20. Dabei gehören Grimm und Henninger noch der Jugend U18 an.

Ergebnisse:

MJU20:
Stabhochsprung 3. Fraidel 4,30m
Weitsprung: 5. Petzold 6,27m

WJU20:
200m: 4. Riek 26,34sek
400m: 2. Riek 58,89sek
1500m: 7. Wiedmann 2:24,83min
60m Hürden: 2. Maihöfer 8,76sek, 6. Sigloch 9,43sek
4x200m: 1. LG Staufen (Henninger, Maihöfer, Grimm, Riek) 1:42,93min
Hochsprung: 5. Jockel 1,60m
Weitsprung: 1. Maihöfer 6,41m, 6. Sigloch 5,03m
Kugelstoßen: 5. Maihöfer 11,72m

In mehrere Disziplinen mussten sich die Athleten der LG Staufen bei den baden-württembergischen Meisterschaften in Karlsruhe mit dem vierten Platz begnügen, immer wurden die Springer und Läufer knapp vom Podest gedrängt. Nur Patricia Sonnentag schaffte es auf das Treppchen, sie sicherte sich in der Messehalle im Hochsprung die Silbermedaille.

Bereits am ersten Tag lief es nicht ganz so rund für die mitgereisten Athleten. Max Wolf zeigte im Weitsprung ordentliche Sprünge und knackte erneut die 7-m-Marke, trotz des nachgebenden Absprungsbalkens. Nach sechs Versuchen standen für ihn 7,04 Meter zu Buche, nur fünf Zentimeter fehlten zu Bronze, weitere zwei zu Silber.

Peter Böhm und Tim Seidel starteten über 60 und 200 Meter außer Wertung. Böhm konnte Aufgrund fehlender Trainingseinheiten sein Leistungsvermögen nicht voll ausschöpfen und blieb unter seinen Bestzeiten. Hochspringer Tim Seidel hingegen verbesserte sich auf der kurzen Distanz und auch über die längere Strecke verbesserte er sich deutlich.

Trotz verletzungsbedingter Trainingspause versuchte sich Michael Kucher über 400 Meter der Konkurrenz zu stellen. Dem Trainingsrückstand geschuldet blieb er allerdings weit hinter seinen Erwartungen und landete nach Platz drei im Vorjahr auf Rang zwölf.

In der abschließenden 4×400 Meter Staffel, konnte die LG Staufen nur ein Leistungsgeschwächtes Team stellen. Dennoch nahmen Jan-Philipp Swetlik (Oberschenkelprobleme), Philipp Herderich (Magenbeschwerden), Peter Böhm und Michael Kucher (beide Trainingsrückstände) die Herausforderung an. Hinter den starken Staffeln aus Sindelfingen und Karlsruhe reichte es deshalb nur zu Platz vier.

Den größten Erfolg bei den Meisterschaften fuhr Patricia Sonnentag ein. Obwohl sie dem ersten Jahr der Juniorinnen angehört, sprang sie auf den zweiten Platz der Frauenkonkurrenz. Vor ihr war nur die international erfahrene Marie-Laurence Jungfleisch, die Sonnentag auf den Silberrang verdrängte.

Mehrkämpferin Rebecca Konold trat im Weitsprung an und zeigte weite Sprünge, allerdings wurden alle Versuche für ungültig erklärt. Besser lief es für sie über die 60 Meter Hürden. Hier schaffte sie es ins B-Finale und gewann dieses auch mit einer tollen Zeit nahe ihrer Bestleistung. Im Hochsprung landete sie auf dem fünften Rang.

Ein wenig unzufrieden war Charlotte Heilig mit ihren Leistungen über 60 und 200 Meter. Die Sprinterin war in der vergangenen Woche auf einem Trainerlehrgang zu Gange und brachte nicht nur Erfahrungen sondern auch schwere Beine mit.

Lisa Ostertag beim Dreisprung

Lisa Ostertag beim Dreisprung

Im Dreisprung verbesserte Lisa Ostertag mit langem Anlauf ihre Leistung aus den vergangenen Wochen. Bis zum letzten Versuch lag sie auf dem Bronzerang und wurde dann von der starken Tübinger Springerin auf Platz vier verdrängt. Dennoch freute sie sich über ihre konstanten Sprünge.

Den Abschluss machte die 4×200 Meter Staffeln der Frauen. In noch nie da gewesener Besetzung erreichten Rebecca Konold, Charlotte Heilig, Lisa Ostertag und Anna Schmidt Rang sieben. Für die zusammengewürfelte Staffel, die läuferisch alles gab, ein toller Erfolg.

Ergebnisse:
Männer:
Weitsprung: 4. Wolf 7,04m
400m: 12. Kucher 52,55sek
60m aW: Böhm 7,48sek, Seidel 7,87sek
200m aW: Böhm 23,70sek, Seidel 25,53sek
4x400m: LG Staufen (Böhm, Kucher, Herderich, Swetlik) 3:32,16min

Frauen:
60m: Heilig 8,22sek
200m: 14. Heilig 26,95sek
60m Hürden: 7. Konold 8,92sek
Weitsprung: Konold X
Dreisprung: 4. Ostertag 11,36m
Hochsprung: 2. Sonnentag 1,66m, 5. Konold 1,50m
4x200m: 7. LG Staufen (Konold, Heilig, Ostertag, Schmidt) 1:47,15min

Bei den Regionalmeisterschaften der Jugend U16 in der Gmünder Großsporthalle gab es für die gastgebende LG Staufen viele Erfolge zu verzeichnen. Die Jungs der M15 holten dabei alle Titel und viele Podestplätze. Auch die Mädchen fuhren einige Endplatzierungen ein.

Über die 50m-Distanz schafften es nahezu alle angetretenen Athleten in die gleichberechtigten Finalläufe. Den Titel des Regionalmeisters sicherte sich am Ende Jonas Wilhelmstätter, drei Hundertstelsekunden vor seinem Vereinskameraden Philip Kelterer. Auf dem vierten Platz landete Stephan Blickle, Rang sechs belegte Julian Abele.

Das Finale der 50m Hürden war ein ganz besonderes, alle Läufer trugen Rot-Weiß. Wieder war es Wilhelmstätter, der sich den Titel holte. Kelterer wurde hier Vizemeister, knapp vor Eric Maihöfer auf Rang drei. Blickle landete hier auf Platz vier.

Auch der Hochsprung wurde von den Gastgebern dominiert, Stephan Blickle wurde mit 1,60 Metern Regionalmeister und erfüllte damit punktgenau die Norm für die württembergischen Meisterschaften in Ulm. Wilhelmstätter wurde in dieser Disziplin Vizemeister, er verpasst die Norm nur um wenige Zentimeter. Das Podest verpasste Franz Reitlinger knapp, er wurde Fünfter vor Julian Abele auf Rang sieben.

Blickle siegte auch in der nächsten Sprungdisziplin, Wilhelmstätter fehlte hier nur ein Zentimeter zu Rang zwei. Beide erfüllte hier die Norm für die württembergischen Meisterschaften. Abele wurde hier Sechster.

Den letzten Titel sicherte sich Eric Maihöfer im Kugelstoßen. Da seine Würfe die Decke streiften, musste die Anlage verschoben werden, um reguläre Würfe zu gewährleisten. Mit deutlichem Abstand gewann er den Wettbewerb und verwies auch seine Teamkollegen auf die Plätze. Blickle und Wilhelmstätter landeten auf Rang drei und vier, alle drei Nachwuchsathleten schafften damit die Qualifikation für die württembergischen Meisterschaften. Samuel Fraidel schaffte es ebenfalls in den Endkampf, er wurde am Ende Siebter.

Im 50m-Rennen der W15 schafften es Mia Dosch und Annika Schrader in die Finalläufe. Letztere wurde nach langer Verletzungspause in ihrem Lauf Dritte, denselben Rang belegte sie am Ende im Gesamtklassement. Dosch gewann zwar ihren Lauf, landete aber auf Rang vier.

Einen weiteren dritten Platz für die LG-Athleten gab es im Hochsprung. Eva Koblischke fehlten acht Zentimeter zum Regionalmeistertitel, dafür sicherte sie sich die Qualifikationsnorm für die württembergischen Meisterschaften punktgenau. Schrader wurde hier Achte.

Zahira Herkommer trat als Einzige im Weitsprung an. Sie landete am Ende auf Rang 15.

Am nächsten an einem Titel war Emma Brandstetter dran. Im Kugelstoßen zeigte sie tolle Stöße und wurde Vizemeisterin. Zwar fehlten ihr acht Zentimeter zum Sieg, dafür erfüllte sie die Norm für die württembergischen Meisterschaften mehr als deutlich. Schrader, Koblischke und Herkommer verpassten den Endkampf.

Ergebnisse:
M15:
50m: 1. Wilhelmstätter 6,68sek – 2. Kelterer 6,71sek – 4. Blickle 6,90sek – 6. Abele 7,19sek – Maihöfer disq. – Reitlinger 7,33sek
50m Hürden: 1. Wilhelmstätter 7,53sek – 2. Kelterer 7,70sek – 3. Maihöfer 7,77sek – 4. Blickle 8,24sek
Hoch: 1. Blickle 1,60m – 2. Wilhelmstätter 1,56m – 5. Reitlinger 1,48m – 7. Abele 1,40m
Weit: 1. Blickle 5,42m – 3. Wilhelmstätter 5,34m – 6. Abele 4,82m – 10. Reitlinger 4,48m
Kugel: 1. Maihöfer 14,65m – 3. Blickle 11,49m – 4. Wilhelmstätter 11,18m – 7. Fraidel 10,28m

W15:
50m: 3. Schrader 7,41sek – 4. Dosch 7,57sek – Koblischke 7,85sek
Hoch: 3. Koblischke 1,48m – 8. Schrader 1,28m
Weit: 15. Herkommer 3,38m
Kugel: 2. Brandstetter 10,30m – 9. Schrader 7,50m – 11. Koblischke 7,07 – 13. Herkommer 6,87m

In der Gmünder Großsporthalle wurden die Regionalmeisterschaften der Jugend U14 ausgetragen. Die LG Staufen zeigte als Gastgeber tolle Leistungen und holte sich mehrere Podestplatzierungen. Herauszuheben ist Liane Tiede, die sich bei den W12 zwei Titel sicherte und dazu noch zweimal auf dem Podest stand.

In der W13 schaffte es Lea Debler in einen der Finalläufe. Dabei siegte sie in ihrem Lauf und belegte im Gesamtklassement Rang acht. Über die 50m Hürden schrammte Milaine Ammon knapp am Podest vorbei und landete auf Rang vier.

Tabea Fritz war die beste Hochspringerin der Rot-Weißen, sie wurde Neunte. Wenige Zentimeter dahinter rangieren Milaine Ammon, Elisa Duschek und Lea Debler.

Das größte Ausgebaut stellte die LG Staufen im Weitsprung, hier machte Duschek den weitesten Satz. Direkt dahinter landete Sarah Rupp. Das Feld wird von Jana Richter, Sophie Haidner und Lea Frank komplettiert.

Zum Abschluss stand das Kugelstoßen an, hier erzielte Ammon mit ihrem Vizemeistertitel das beste Ergebnis dieser Altersklasse.

In der W12 war Liane Tiede die Abräumerin schlechthin. Über die 50m sicherte sie sich ihren ersten Titel, ebenfalls auf dem Podest landete Hermine Rieg, sie wurde Dritte. Dahinter folgt ihre Schwester Hella Rieg vor Davina Hübner.

Auch über die Hürden siegte Tiede, H. Rieg wurde hier Fünfte. Auf Rang acht landete Nina Barck.

Im Hochsprung landete Tiede auf Rang drei und fuhr damit ihren dritten Podestplatz ein, genauso weiter ging es im Weitsprung. Hier wurde sie Vizemeisterin. Hella Rieg wurde Sechste vor Davina Hübner auf Rang acht.

Beim abschließenden Kugelstoßen schnitt Hermine Rieg am besten ab, sie wurde Dritte nur wenige Zentimeter vor ihrer Schwester Hella. Laura Lohse wurde Sechste, dahinter rangieren Liane Tiede und Anna Apprich.

[Die Ergebnisse der Jungs sind hier zusammengefasst.]

W13:
50m: 8. Debler 7,83sek, Fritz 8,05sek, Duschek 8,02sek, Richter 8,24sek,
50m Hürden: 4. Ammon 9,06sek, 15. Duschek 10,03sek, 20. Debler 10,71sek, 22. Richter 11,25sek, Haidner aufg.
Hoch: 9. Fritz 1,28m, 10. Ammon 1,24m, 10. Duschek 1,24m, 15. Debler 1,24m, 19. Rupp 1,10m, 19. Richter 1,10m, 22. Haidner 1,10m
Weit: 14. Duschek 4,18m, 16. Rupp 4,13m, 17. Fritz 4,07m, 21. Debler 4,01m, 23. Ammon 3,96m, 24. Richter 3,95m, 25. Haidner 3,79m, 35. Frank 3,31m
Kugel: 2. Ammon 8,64m, 21. Rupp 5,73m, 23. Haidner 5,57m, 26. Fritz 4,72m

W12:
50m: 1. Tiede 7,59sek, 3. Rieg Hermine 7,70sek, 6. Rieg Hella 7,72sek, 8. Hübner 8,00sek, Charisius 8,31sek, Walter 8,82sek, Munz 9,19sek, Lohse 8,65sek, Rieg Lea 8,45sek, Roese 8,37sek, Kess 9,00sek, Hagedorn 9,16sek, Hieber 8,33sek, Apprich 8,51sek
50m Hürden: 1. Tiede 9,69sek, 5. Rieg Hermine 10,13sek, 8. Barck 10,28sek, 13. Rieg Hella 10,76sek
Hoch: 3. Tiede 1,32m, 11. Lohse 1,15m, 13. Harz 1,15m, 14. Hagedorn 1,15m, 15. Walter 1,10m, 19. Barck 1,10m, 20. Hieber1,10m, 21. Munz 1,10m, 22. Schuller 0,95m
Weit: 2. Tiede 4,42m, 6. Rieg Hella 4,12m, 7. Hübner 4,10m, 9. Rieg Hermine 4,05m, 13. Walter 3,90m, 14. Roese 3,87m, 15. Hieber 3,84m, 16. Barck 3,81m, 23. Apprich 3,62m, 24. Lohse 3,58m, 26. Hagedorn 3,56m, 30. Schuller 3,52m, 31. Harz 3,47m, 33. Rieg Lea 3,43m, 34. Munz 3,41m, 37. Kess 3,27m, 39. Charisius 3,18m
Kugel: 3. Rieg Hermine 6,58m, 4. Rieg Hella 6,41m, 6. Lohse 6,19m, 7. Tiede 6,00m, 8. Apprich 5,94m, 13. Hagedorn 5,37m, 15. Schuller 5,19m, 16. Walter 5,19m, 22. Hübner 4,95m, 23. Munz 4,86m, 25. Harz 4,79m, 27. Barck 4,69m, 28. Rieg Lea 4,29m, 29. Munz 4,08m, 31. Hieber 3,97m