In der Gmünder Großsporthalle fanden die Regionalmeisterschaften der Jugend U14 statt. Dabei überzeugte der Nachwuchs der LG Staufen mit einigen Siegen und Podestplatzierungen. Die erfolgreichsten Athleten der Rot-Weißen waren Lukas Bader bei den M13 und Hendrik Lappe bei den M12 mit jeweils zwei Titeln.

In der Altersklasse M13 stellten die Nachwuchssprinter der LG Staufen knapp die Hälfte der Teilnehmer. Am besten schnitt Emanuel Glenk auf Platz fünf ab, dahinter folgten Noah Eckert und Lukas Knoblauch vor Philipp Zimmermann und Alexander Hack.

Über die Hürden gab es den ersten Podestplatz zu bejubeln, Lukas Bader holte sich den Vizetitel, Maik Blessing wurde Sechster. Den ersten Titel holte sich Bader im Hochsprung mit 1,50m. Glenk landete direkt hinter ihm auf Rang zwei, den achten Platz belegte Eckert.

Auch im Weitsprung wurde Bader Regionalmeister, sein Teamkamerad Ole Peer Barth wurde Fünfter. In dieser Disziplin traten die meisten Rot-Weißen an, neben allen bereits genannten setzten sich auch Niklas Eberle, Leonard Lassen und Louis Waldraff in Szene.

Den dritten Regionalmeistertitel für die LG Staufen gab es im Kugelstoßen, hier holte sich jedoch Lukas Knoblauch Rang eins und verwies Bader auf den Vizerang. Barth wurde hier Sechster.

In jüngeren Altersklasse M12 gab es ebenfalls einige gute Platzierungen. Herausragend war die Leistung von Hendrik Lappe über 50m. Mit großem Abstand wurde er hier Regionalmeister. Christian Muscolo wurde Dritter vor Kevin Kelterer und Sascha Schmidtke.

Über die Hürden ging nur Kelterer an den Start, er wurde Vierter und verpasste das Podest nur knapp. Ebenfalls auf Rang vier landete Muscolo im Hochsprung. Direkt hinter ihm landeten David Munz, Jonas Schwenk und Lukas Wagner. Auch Sascha Schmidtke und Marian Friedel nahmen am Hochsprung teil.

Im Weitsprung holte Lappe ebenfalls den Regionalmeistertitel, Muscolo wurde Vizemeister. Bester Kugelstoßer der LG war Jonas Schwenk auf Rang sieben direkt vor Hendrik Lappe.

Ergebnisse:
M13:
50m: 5. Glenk 7,63sek, 6. Eckert 7,64sek, 8. Knoblauch 7,97sek, 9. Zimmermann 8,03sek, 10. Hack 8,04sek
50m Hürden: 2. Bader 9,22sek, 6. Blessing 11,44sek
Hoch: 1. Bader 1,50m, 2. Glenk 1,40m, 8. Eckert 1,25m, 10. Zimmermann 1,20m, 11. Blessing 1,20m, 13. Hack 1,15m, 14. Lassen 1,15m
Weit: 1. Bader 4,72m, 5. Barth 4,45m, 9. Glenk 4,33m, 11. Eckert 4,15m, 12. Zimmermann 4,10m, 13. Hack 4,04m, 14. Blessing 3,99m, 16. Knoblauch 3,89m, 22. Waldraff 3,58m, 26. Eberle 3,20m, 27. Lassen 3,08m
Kugel: 1. Knoblauch 8,91m, 2. Bader 8,59m, 6. Barth 7,69m, 10. Glenk 7,12m, 12. Eberle 6,11m, 13. Hack 5,93m, 14. Blessing 5,75m, 15. Lassen 5,63m, 17. Eckert 4,38m

M12:
50m: 1. Lappe 7,38sek, 3. Muscolo 7,76sek, 6. Kelterer 7,96sek, 10. Schmidtke 8,15sek, Munz aufg., Wagner 8,76sek, Schwenk 8,75sek, Friedel 8,75sek
50m Hürden: 4. Kelterer 10,63sek
Hoch: 4. Muscolo 1,25m, 6. Munz 1,15m, 7. Schwenk 1,15m, 8. Wagner 1,10m, 10. Schmidtke 1,10, 15. Friedel 1,05m
Weit: 1. Lappe 4,60m, 2. Muscolo 4,17m, 11. Schwenk 3,64m, 14. Freidel 3,53m, 15. Munz 3,51m, 17. Kelterer 3,48m, 20. Wagner 3,40m, 21. Schmidtke 3,40m
Kugel: 7. Schwenk 6,16m, 8. Lappe 5,64m, 12. Munz 5,01m, 14. Wagner 4,83m, 17. Friedel 3,97m

Einen Tag nach dem Sindelfinger Hallenmeeting fanden im Glaspalast die württembergischen Meisterschaften der Jugend U16 statt. Von der LG Staufen waren zwei Athleten mit von der Partie: Eric Maihöfer holte sich im 5er-Sprunglauf den Titel, Lea Rau landete über die 800m-Strecke auf Platz sieben.

Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 19,14m sicherte sich Eric Maihöfer in der Sprunglauf-Konkurrenz der Altersklasse M15 den württembergischen Titel. Dabei hätte er mit allen Sprüngen den Sieg eingefahren, die alle knapp unter oder über der 19-m-Grenze waren.

Auf der Bahn trat Lea Rau über die 800m an. In ihrem Lauf heftete sie sich an die Führenden und wurde nur knapp Dritte. Im Gesamtklassement bedeutete ihre Zeit von 2:33,84 Minuten den siebten Rang.

Neben der Jugend U20 testeten auch die die Aktiven ihr Leistungsvermögen vor den kommenden Meisterschaften. Im Zuge dessen gab es auch noch einige Leistungsverbesserungen und Qualifikationsleistungen zu bestaunen.

Über 60m starteten Max Wolf und Peter Böhm. Wolf qualifizierte sich zwar für den Finallauf, verzichtete allerdings aufgrund des Weitsprungs und nutzte diesen Lauf als Vorbereitung. Böhms Zeit reichte nicht ganz für den Endlauf, aufgrund weniger Trainingseinheiten blieb er aber im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Das gleiche Bild zeigte sich für Böhm über 200m, sein Teamkamerad Tim Seidel legte dafür eine neue Bestzeit auf die Bahn. Mit neuen Spikes verbesserte er sich trotz der schlechten Bahn eins um über eine Sekunde auf 25,73 Sekunden. Im Hochsprung verbesserte er sich ebenfalls, seine Hallenbestleistung steigerte er sich um drei Zentimeter.

Im Weitsprung behauptete sich Max Wolf gegen die Konkurrenz und gewann den Wettbewerb. Nach mehreren Sprüngen über die 7-m-Marke vergangene Woche in Ulm reichte es in Sindelfingen nicht ganz zu dieser Marke, vier Zentimeter fehlten.

Bei den Frauen starteten Katharina Helm, Rebecca Konold und Charlotte Heilig über die kurze Distanz. Konold stellte dabei mit 8,06 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf, Heilig absolvierte die Strecke mit der exakt gleichen Zeit und kommt nach vier Jahren Pause immer besser in Form. Beide schafften es damit in den Endlauf, blieben dort aber unter der Vorlaufzeit.

Helm und Heilig traten gemeinsam mit ihrer Vereinskameradin Anna Schmidt auch über die 200m-Strecke an. Dabei sprintete Schmidt die Distanz mit einer neuen persönlichen Bestleistung.

Über die Hürden war Mehrkämpferin Konold die einzige Vertreterin der LG Staufen, hier bewegte sie sich sowohl im Vorlauf als auch im Finale in der Nähe ihrer persönlichen Bestzeit und hielt sich damit in der baden-württembergischen Spitze.

Mehr als die Hälfte der Starterinnen im Hochsprung trugen das rot-weiße Leibchen. Am höchsten sprang Patricia Sonnentag, die mit 1,67m ihre Hallenbestleistung einstellte und nur um Haaresbreite die nächste Höhe riss. Dicht dahinter folgten Lena Jockel, Rebecca Konold, Celine Ströhle und Lea Zimmerhackel, die eine neue Bestleistung aufstellen konnte.

Den Abschluss machte Dreispringerin Lisa Ostertag. In Ulm verpasste sie die Qualifikation für die süddeutschen Meisterschaften nur um wenige Zentimeter, im Glaspalast schaffte sie die Norm von 11,20m im letzten Versuch auf den Punkt genau.

Ergebnisse:
Männer:
60m: Wolf 7,34sek, Böhm 7,53sek
200m: 16. Böhm 23,71sek, 23. Seidel 25,73sek
Hoch: 4. Seidel 1,75m
Weit: 1. Wolf 6,96m

Frauen:
60m: 8. Konold 8,09sek, 10. Heilig 8,11sek, Helm 8,73sek
200m: 4. Schmidt 26,26sek, 7. Heilig 26,72sek, 17. Helm 28,92sek
60m Hürden: 4. Konold 8,91sek
Hoch: 1. Sonnentag 1,67m, 2. Jockel 1,55m, 5. Konold 1,50m, 7. Ströhle 1,45m, 8. Zimmerhackel 1,40m, Helm o.g.V.
Drei: 5. Ostertag 11,20m

Neben der Jugend U20 testeten auch die die Aktiven ihr Leistungsvermögen vor den kommenden Meisterschaften. Im Zuge dessen gab es auch noch einige Leistungsverbesserungen und Qualifikationsleistungen zu bestaunen.

Michael Kucher

Über 60m starteten Max Wolf und Peter Böhm. Wolf qualifizierte sich zwar für den Finallauf, verzichtete allerdings aufgrund des Weitsprungs und nutzte diesen Lauf als Vorbereitung. Böhms Zeit reichte nicht ganz für den Endlauf, aufgrund weniger Trainingseinheiten blieb er aber im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Das gleiche Bild zeigte sich für Böhm über 200m, sein Teamkamerad Tim Seidel legte dafür eine neue Bestzeit auf die Bahn. Mit neuen Spikes verbesserte er sich trotz der schlechten Bahn eins um über eine Sekunde auf 25,73 Sekunden. Im Hochsprung verbesserte er sich ebenfalls, seine Hallenbestleistung steigerte er sich um drei Zentimeter.

Im Weitsprung behauptete sich Max Wolf gegen die Konkurrenz und gewann den Wettbewerb. Nach mehreren Sprüngen über die 7-m-Marke vergangene Woche in Ulm reichte es in Sindelfingen nicht ganz zu dieser Marke, vier Zentimeter fehlten.

Bei den Frauen starteten Katharina Helm, Rebecca Konold und Charlotte Heilig über die kurze Distanz. Konold stellte dabei mit 8,06 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf, Heilig absolvierte die Strecke mit der exakt gleichen Zeit und kommt nach vier Jahren Pause immer besser in Form. Beide schafften es damit in den Endlauf, blieben dort aber unter der Vorlaufzeit.

Helm und Heilig traten gemeinsam mit ihrer Vereinskameradin Anna Schmidt auch über die 200m-Strecke an. Dabei sprintete Schmidt die Distanz mit einer neuen persönlichen Bestleistung.

Über die Hürden war Mehrkämpferin Konold die einzige Vertreterin der LG Staufen, hier bewegte sie sich sowohl im Vorlauf als auch im Finale in der Nähe ihrer persönlichen Bestzeit und hielt sich damit in der baden-württembergischen Spitze.

Mehr als die Hälfte der Starterinnen im Hochsprung trugen das rot-weiße Leibchen. Am höchsten sprang Patricia Sonnentag, die mit 1,67m ihre Hallenbestleistung einstellte und nur um Haaresbreite die nächste Höhe riss. Dicht dahinter folgten Lena Jockel, Rebecca Konold, Celine Ströhle und Lea Zimmerhackel, die eine neue Bestleistung aufstellen konnte.

Den Abschluss machte Dreispringerin Lisa Ostertag. In Ulm verpasste sie die Qualifikation für die süddeutschen Meisterschaften nur um wenige Zentimeter, im Glaspalast schaffte sie die Norm von 11,20m im letzten Versuch auf den Punkt genau.

Ergebnisse:
Männer:
60m: Wolf 7,34sek, Böhm 7,53sek
200m: 16. Böhm 23,71sek, 23. Seidel 25,73sek
Hoch: 4. Seidel 1,75m
Weit: 1. Wolf 6,96m

Frauen:
60m: 8. Konold 8,09sek, 10. Heilig 8,11sek, Helm 8,73sek
200m: 4. Schmidt 26,26sek, 7. Heilig 26,72sek, 17. Helm 28,92sek
60m Hürden: 4. Konold 8,91sek
Hoch: 1. Sonnentag 1,67m, 2. Jockel 1,55m, 5. Konold 1,50m, 7. Ströhle 1,45m, 8. Zimmerhackel 1,40m, Helm o.g.V.
Drei: 5. Ostertag 11,20m

Das Sindelfinger Hallenmeeting ist für die LG Staufen seit Jahren ein wichtiger Wettkampf zur Vorbereitung der Hallenmeisterschaften. Neben einigen Bestleistungen und weitern Qualifikationsleistungen überzeugte vor allem Lisa Maihöfer im Hochsprung, mit überquerten 1,82m steht sie in der deutschen U20-Besenliste auf Rang eins. Aber auch die 400m-Sprinterinnen der Rot-Weißen überzeugten.

Über die 60m-Distanz starteten Ruben Fraidel, Jonathan Barth und Dominik Borowiec. Alle drei stellten eine dabei neue persönliche Bestleistung auf, schafften es allerdings nicht ins Finale. Die 400m absolvierte Borowiec ebenfalls, allerdings ging er zu schnell an und musste am Ende abreißen lassen.

Dominik Denning zeigte seine Stärke über die 60m Hürden, in zwei Läufen stellte er sich der starken Konkurrenz und blieb erneut unter der Norm für die deutschen Meisterschaften.

Ein großes Aufgebot stellte die LG Staufen über 200m, insgesamt sieben Sprinter traten an. Allerdings kamen nur sechs ins Ziel, Denning musste nach der Hälfte der Strecke aufgrund von Oberschenkelbeschwerden aufhören. Am schnellsten über diese Strecke war Lukas Nagel unterwegs. Fraidel stellte dabei erneut eine Bestleistung auf, ebenso holte sich Alex Braun eine neue Bestzeit. Jan-Philipp Swetlik gab über diese Strecke zudem sein Saisondebüt.

Im Hoch- und Weitsprung lief es für Dominik Petzold nicht wie erwartet. Auf 1,85m im Hochsprung folgten vier ungültige Versuche im Weitsprung. Jonathan Barth nahm ebenfalls am Weitsprung teil.

Besser lief es für Ruben Fraidel und Christoph Sonnentag im Stabhochsprung. Beide stellten eine neue Hallenbestleistung auf, Fraidel sicherte sich zudem mit 4,20m die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften.

Von 80 Teilnehmerinnen über 60m stellte die LG Staufen acht, davon erreichten Leona Grimm, Maren Seidl und Linda Henninger die Finalläufe. Neben Seidel stellten Jana Kleesattel und Vanessa Kuhn, die auch die Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften schaffte, neue Bestleistungen auf.

Maren Seidl beim 200-m-Sprint

Maren Seidl beim 200-m-Sprint

Schnellste LG-Athletin über die 200m war Maren Seidl, Lea Zimmerhackel stellte über diese Strecke eine neue Bestleistung auf und verbesserte sich hier um mehr als eine halbe Sekunde. Auf der schwierigen Bahn eins laufend hatte es Celine Ströhle schwer in den Lauf zu finden, weshalb sie am Ende über ihre Zeit nicht zufrieden war. Henninger und Grimm absolvierten diese Strecke ebenfalls.

Zimmerhackel trat auch im Stabhochsprung an, hier sicherte sie sich mit 2,60m die Norm für die süddeutschen Meisterschaften.

Über die 400m-Strecke zeigten sich Jana Kleesattel, Vanessa Kuhn und Bernadette Hieber in einer guten Verfassung. Das lässt auf tolle Ergebnisse für die 4x400m-Staffel hoffen. Kuhn sicherte sich zudem eine neue Bestzeit.

Die beste Leistung beim Hallenmeeting zeigte Lisa Maihöfer, die im Hochsprung 1,82m überquerte. Damit sicherte sie sich nicht nur die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der U20 und der Aktiven, sondern positionierte sich auch in der Deutschen U20-Bestenliste ganz vorne. Auch im Kugelstoßen zeigte die Mehrkämpferin ihr Können, hier holte sie sich die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften.

Im Weitsprung traten Leona Grimm, Linda Henninger, Nina Sigloch und Saskia Nemec teil. Grimm stellte dabei ihre Bestleistung ein, Henninger verbesserte ihre Bestweite und knackte in der Halle erstmals die 5-m-Marke.

Ergebnisse:
Männliche Jugend U20:
60m: Barth 7,94sek, Borowiec 8,09sek, Fraidel 7,61sel
200m: 20. Nagel 24,19sek, 26. Seiz 24,52sek, 29. Swetlik 24,59sek, 33. Fraidel 24,77sek, 38. Braun 25,18sek, 47. Barth 26,11sek, Denning aufg.
400m: 22. Borowiec 58,91sek
60m Hürden: 2. Denning 8,45sek
Hoch: 4. Petzold 1,85m
Stab: 5. Fraidel 4,20m, 9. Sonnentag 3,30m
Weit: 18. Barth 5,60, Petzold o.g.V.

Weibliche Jugend U20:
60m: 8. Seidl 8,19sek, 19. Henninger 8,14, 30. Grimm 8,35sek, Hieber 8,39sek, Kleesattel 8,49sek, Kuhn 8,25sek, Zimmerhackel 8,27sek, Ströhle 8,67sek
200m: 6. Seidl 26,44sek, 13. Grimm 27,11, 16. Zimmerhackel 27,42sek, 18. Henninger 27,45sek, 37. Ströhle 29,07sek
400m: 5. Kleesattel 1:02,08min, 6 . Kuhn 1:02,49min, 11. Hieber 1:03,15min
Hoch: 1. Maihöfer 1,82m
Stab: 12: Zimmerhackel 2,60m
Weit: 11. Grimm 5,10m, 12. Sigloch 5,08m, 14. Henninger 5,00m, 25. Nemec 4,50m
Kugel: 4. Maihöfer 11,67m, Grimm o.g.V.

Neben der Jugend trugen auch die Aktiven Leichtathleten ihre Regionalmeisterschaften in der Ulmer Messehalle aus. Dabei erzielten die Rot-Weißen einige Bestleistungen und sicherten sich die Normen für die anstehenden Meisterschaften.

Über 60m feierte Charlotte Heilig nach mehr als drei Jahren erfolgreich ihr Comeback im Wettkampfgeschehen. Auf Anhieb holte sie sich den Regionalmeistertitel und erfüllte auch die Norm für die Süddeutschen Hallenmeisterschaften. Direkt dahinter landete Lisa Ostertag, gefolgt von Katharina Helm.

Über die 60m Hürden wusste Rebecca Konold zu überzeugen. Sie lieferte sich mit ihrer Vereinskameradin Lisa Maihöfer und der Olympiateilnehmerin von London Lilli Schwarzkopf ein enges Rennen und durfte sich am Ende über eine neue Bestleistung von 8,84 Sekunden freuen. Auch sie qualifizierte sich erfolgreich für die kommenden Meisterschaften.

Patricia Sonnentag holte sich derweil den Titel im Hochsprung. Dabei stellte sie ihre Bestleistung von 1,67m ein und siegte, mit Erfüllung der Norm für die Süddeutschen Meisterschaften, vor ihrer Teamkolleginnen Konold und Helm.

Mit neuer Bestleistung gewann Rebecca Konold auch die Weitsprungkonkurrenz. Wieder folgten Lisa Ostertag und Katharina Helm auf den Plätzen zwei und vier.

Ostertag nahm bereits tags zuvor am Dreisprung teil. Dort hatte sie allerdings mit dem Anlauf zu kämpfen, zeigte aber dennoch tolle Sprünge und verbesserte ihren eigenen Meisterschaftsrekord um einen Zentimeter.

Auch die männlichen Athleten der LG Staufen wussten zum Saisonauftakt zu überzeugen. Im 60m-Sprint wurde Philipp Herderich im Finale nur knapp Zweiter, dafür sicherte er sich die Qualifikationsnorm für die Süddeutschen Meisterschaften und stellte mit 7,29 Sekunden zudem eine neue Bestleistung auf. Ebenfalls für diese Meisterschaften qualifizierte sich Max Wolf, aufgrund des Weitsprungs verzichtete er allerdings auf den Endlauf. Ebenso Hochspringer Tim Seidel. Peter Böhm wurde im Finale als Vierter gestoppt und verpasste dabei das Podium nur knapp.

Einziger Vertreter der Rot-Weißen über die Hürden war Manuel Klusik. Er unterbot dabei seine Bestleistung deutlich und holte sich den Titel des Vizemeisters. Im Hochsprung wurde er Dritter, vor ihm landete sein Vereinskamerad Tim Seidel, der mit 1,72m seine Hallenbestleistung einstellte.

Im Weitsprung zeigte Max Wolf eine tolle Sprungserie mit mehreren Sprüngen über die 7-m-Marke. Neben der Qualifikation zu den Süddeutschen Meisterschaften holte er sich zudem den Regionalmeistertitel.

Frauen:
60m: 1. Heilig 8,21sek – 2. Ostertag 8,63sek – 4. Helm 8,73sek
60m Hürden: 2. Konold 8,84sek
Hoch: 1. Sonnentag 1,67m – 3. Konold 1,51m – 4. Helm 1,39m
Weit: 1. Konold 5,52m – 2. Ostertag 5,24m – 4. Helm 4,44m
Drei: 1. Ostertag 11,13m
Männer:
60m: 2. Herderich 7,29sek – 4. Böhm 7,44sek – Wolf 7,30sek – Seidel 7,98sek
60m Hürden: 2. Klusik 9,08sek
Hoch: 2. Seidel 1,72m – 3. Klusik 1,72m
Weit: 1. Wolf 7,12m

Neben viele Bestleistungen erfüllte die jungen Athleten der LG Staufen wieder einige Qualifikationsnormen für die anstehenden Meisterschaften. Dabei gab es für die Rot-Weißen sechs Regionalmeistertitel in der Ulmer Messehalle zu verzeichnen. Zudem waren neben Mehrkämpferin Lisa Maihöfer einige weitere international erfahrene Athleten am Start.

Über die 60m-Distanz der männlichen Jugend U20 holte sich Dominik Petzold den Sieg. Ruben Fraidel landete mit einer neuen persönlichen Bestleistung auf Rang drei. Auch Jonathan Barth holte sich über diese Strecke eine neue Bestleistung. Hürdensprinter Domenik Denning verzichtete auf den Finallauf. Im Finale der 60m Hürden wurde er vor WM-Teilnehmer Milo Skupin-Alfa mit einer neuen Bestleistung von 8,30 Sekunden Zweiter, dabei sicherte er sich klar die Qualifikationsnorm für die Deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend.

Einen weiteren Regionalmeistertitel konnte sich Dominik Petzold im Weitsprung sichern, allerdings blieb er dabei deutlich unter seiner Bestleistung von 7,00m, die er vor wenigen Wochen an gleicher Stelle aufstellte. Ruben Fraidel wurde erneut Dritter vor Jonathan Barth, wieder stellten beide eine neue Bestleistung auf. Die dritte Bestleistung an diesem Wochenende gab es für Barth im Hochsprung zu verzeichnen.

Auch über die 60m der weiblichen Jugend gab es Teilnehmer der LG Staufen. Leonie Riek landete dabei auf Rang vier, gefolgt von Karin Dempewolf und Celine Ströhle. Über die gleiche Strecke, allerdings mit Hürden auf der Bahn, holte sich Lisa Maihöfer mit einer neuen Bestzeit von 8,81 Sekunden nicht nur eine neue Bestleistung, den Regionalmeistertitel und die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften – sie behielt im gemischten Lauf auch die Nase vor der Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von London, Lilli Schwarzkopf.

Eine weitere Bestleistung und einen weiteren Regionalmeistertitel sicherte sich Maihöfer im Kugelstoßen, auch im Weitsprung siegte sie klar. Dabei stellte sie eine neue persönliche Hallenbestleistung, außerdem verbesserte sie den Meisterschaftsrekord von Ulrike Hebestreit auf 6,15m. Auch hier erfüllte sie die Norm für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften klar. Auf dem zweite Rang landete Nina Sigloch mit einer neuen Bestleistung, dahinter rangieren Dempewolf und Ströhle. Saskia Nemec stellte ebenfalls eine Bestleistung auf, sie wurde Zehnte.

Im Hochsprung gab es ebenfalls einen Titel für die Rot-Weißen, Ströhle siegte vor ihrer Vereinskameradin Nemec.

MJU20:
60m: 1. Petzold 7,40sek – 3. Fraidel 7,77sek – Denning 7,44sek – Barth 8,01sek
60m Hürden: 2. Denning 8,30sek
Hoch: 2. Barth 1,56m
Stab: Fraidel X
Weit: 1. Petzold 6,68m – 3. Fraidel 6,17m – 4. Barth 5,74m

WJU20:
60m: 4. Riek 8,38sek – 5. Dempewolf 8,56sek – 7. Ströhle 8,72sek
60m Hürden: 1. Maihöfer 8,81sek – 3. Riek 9,38sek – 4. Sigloch 9,58sek
Hoch: 1. Ströhle 1,47m – 2. Nemec 1,47m
Weit: 1. Maihöfer 6,15m – 2. Sigloch 5,28m – 6. Dempewolf 4,91m – 7. Ströhle 4,90m – 10. Nemec 4,62m
Kugel: 1. Maihöfer 11,79m