Bei den Regionalmeisterschaften in der Ulmer Messehalle starteten einige Athleten der LG Staufen in die neue Saison. Dabei konnte die Jugend U16 mit fünf Titeln glänzen, die U18 holte sich zwei Meistertitel. Zudem erfüllten viele Nachwuchsathleten die Qualifikationen der kommenden Meisterschaften.

In der M14 ging Tobias Schroth als einziger Vertreter der LG Staufen an den Start. In seinem Lauf über 60m wurde er Zweiter, im Gesamtklassement belegte er Platz vier.

Eine Altersklasse darüber starteten Eric Maihöfer und Jonas Wilhelmstätter. Letzterer überquerte im 60m-Lauf als Zweiter die Ziellinie. Im Hochsprung holte er sich dann den Regionalmeistertitel, ebenso war er über die Hürden nicht zu schlagen. Hier stellte er mit 8,94 Sekunden sogar eine neue persönliche Bestzeit auf. Direkt hinter ihm landete auf Rang zwei Eric Maihöfer. Er glänzte im Stabhochsprung und im Dreisprung, er holte sich jeweils mit einer neuen Hallenbestleistung den Meistertitel. Im Dreisprung erzielte er die gleiche Weite wie bei den Süddeutschen Meisterschaften in Kassel, bei denen er sich mit 12,31m ebenfalls den Titel holen konnte.

Bei den Jungs der U18 wurden die Meistertitel knapp verpasst, über 60m wurde Pascal Seiz Dritter, direkt hinter ihm landete Alex Braun, der eine neue Bestleistung aufstellte. Beide sicherten sich zudem die Qualifikationsnorm für die baden-württembergischen Hallenmeisterschaften. Mike Schmuck sicherte sich ebenfalls eine neue Bestleistung, er wurde Sechster und verpasste die Norm nur knapp. Im Hoch- und Weitsprung wurde er jeweils Achter, Seiz landete im Weitsprung auf Rang elf.

Über die 60m Hürden stellte Braun erneut eine Bestleistung auf, mit seiner Zeit erreichte er den zweiten Platz und holte sich zudem die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften. Im Stabhochsprung landete Christoph Sonnentag auf Rang sechs und stellte dabei seine Bestleistung ein, Adrian Eid verbesserte sich in dieser Disziplin und wurde Achter.

Bei den Mädchen der W14 waren Frederika Baier und Mia Berger schnell unterwegs, über die 60m wurde Baier zweite, nur eine Hundertstelsekunde dahinter landete Berger auf Rang drei. Über die Hürdenstrecke wurde Baier sogar Regionalmeisterin, Berger landete hier auf Rang fünf. Einen weiteren Podestplatz sicherte sich die Hürdenmeisterin im Hochsprung, 1,42m bedeuteten zudem eine neue Bestleistung.

In der W15 siegte Kristina Wolf in ihrem Lauf über 60m, am Ende wurde sie Vierte. Mia Dosch verließ den Startblock etwas zu früh, daher wurde sie leider qualifiziert. Im Hochsprung wurde Wolf Vizemeisterin.

Die Mädchen der U18 zeigten ebenfalls ansehnliche Leistungen. Über die 60m Strecke gab es eine Vierfachsieg zu verzeichnen. Regionalmeisterin wurde Maren Seidl vor Linda Henninger und Leona Grimm. Lea Zimmerhackel wurde Vierte. Alle vier Mädels stellten dabei eine neue Bestleistung auf, zudem schafften es alle, die Qualifikationsnorm für die Süddeutschen Hallenmeisterschaften zu erfüllen.

Über die 60m Hürden sicherte sich Henninger den Titel, sie stellte im Finale ebenfalls eine Bestleistung auf und holte sich in dieser Disziplin ebenfalls die Norm für die Süddeutschen. Grimm wurde bereits im Vorlauf wegen eines Fehlstarts disqualifiziert. Dafür landete sie im Weitsprung auf dem dritten Rang, Zimmerhackel wurde Zwölfte. Beide Verbesserten ihre Bestleistungen um mehrere Zentimeter.

Ergebnisse:
M14:
60m: 4. Schroth 8,95sek

M15:
60m: 2. Wilhelmstätter 7,88 sek
60m Hürden: 1. Wilhelmstätter 8,94sek – 2. Maihöfer 9,53sek
Hoch: 1. Wilhelmstätter 1,62m
Stab: 1. Maihöfer 3,30m
Drei: 1. Maihöfer 12,31m

MJU18:
60m: 3. Seiz 7,61sek – 4. Braun 7,66sek – 6. Schmuck 7,73sek
60m Hürden: 2. Braun 8,84sek
Hoch: 8. Schmuck 1,60m
Stab: 6. Sonnentag 3,10m – 8. Eid 2,60m
Weit: 8. Schmuck 5,55m – 11. Seiz 5,23m

W14:
60m: 2. Baier 8,74sek – 3. Berger 8,75sek
60m Hürden: 1. Baier 10,10sek – 5. Berger 10,82sek
Hoch: 3. Baier 1,42m

W15:
60m: 4. Wolf 8,80sek – Dosch disq.
Hoch: 2. Wolf 1,46m

WJU18:
60m: 1. Seidl 8,14sek – 2. Henninger 8,25sek – 3. Grimm 8,30sek – 4. Zimmerhackel 8,30sek
60m Hürden: 1. Henninger 9,17sek – Grimm disq.
Hoch: 6. Henninger 1,46m
Stab: Zimmerhackel X
Weit: 3. Grimm 5,15m – 12. Zimmerhackel 4,63m

Beim landesoffenen Hallen-Nachwuchssportfest in Ulm zeigten die Athletinnen und Athleten der LG Staufen im ersten Wettkampf der neuen Saison tolle Leistungen. Zum Einstieg zeigten die Nachwuchsathleten, dass sich die Vorbereitung auf die Hallensaison gelohnt hat. Dabei wurden einige persönliche Bestleistungen aufgestellt.

Bei den Männern startete Manuel Klusik in zwei Disziplinen. Über die 60m Hürden landete er auf dem vierten Rang. Im Hochsprung reichte es für ihn auf den zweiten Rang, hinter dem starken Ulmer Benno Freitag.

Sein Vereinskamerad Dominik Petzold nahm an den gleichen Disziplinen in der Jugend U20 teil, über die Hürdenstrecke erzielte er mit 9,28 Sekunden eine neue Bestzeit und wurde damit Zweiter. Im Hochsprung kam er nah an seine Bestleistung heran, hier siegte er gegen die Konkurrenz. Zusätzlich startete er im Weitsprung. Hier gelang ihm zwar nur ein gültiger Versuch, dieser hatte es allerdings in sich: 7,00m zeigte das Kampfgericht an, das bedeutete neben einer Steigerung der Bestleistung um mehr als einen halben Meter auch den Sieg.

In der männlichen Jugend U18 ging Alex Braun über die Hürden an den Start. Hier verbesserte er seinen Hausrekord auf 8,98 Sekunden und wurde im Gesamtklassement Vierter. In der gleichen Altersklasse nahm Mike Schmuck im Hoch- und Weitsprung teil. In beiden Disziplinen verbesserte er seine persönliche Bestleistung, beim Hochsprung wurde er mit 1,65m Zweiter während es im Weitsprung (5,78m) auf Rang drei reichte.

Bei den M15 startete Eric Maihöfer in mehreren Disziplinen. Über die 60m-Strecke blieb er unter der 8-Sekunden-Marke, knackte seine Bestleistung und landete auf Rang drei. Stark zeigte er sich im Kugelstoßen. Er steigerte sich über einen Meter auf tolle 15,12m und siegte damit deutlich vor der Konkurrenz. Auch im Hochsprung war er das Maß der Dinge, hier siegte er ebenfalls mit neuer Bestleistung.

Sein Vereinskamerad Jonas Wilhelmstätter, der von der LG Brenztal zu den Rot-Weißen gewechselt hat, zeigte über die 60m Hürden sein Können, er gewann mit neuer persönlicher Bestzeit in 8,97 Sekunden. Auch im Hochsprung verbesserte er sich, hier landete er knapp hinter Maihöfer auf Rang zwei. Im Weitsprung landete er ebenfalls mit einer Steigerung auf dem vierten Rang. Nur einen Zentimeter hinter ihm stach Stephan Blickle in den Sand, eine Bestleistung stellte er aber im Hochsprung mit 1,56m auf. Hier wurde er Vierter. Zudem steigerte er sich im Kugelstoßen auf 11,51m und wurde Fünfter.

WM-Teilnehmerin Lisa Maihöfer trat nur im Kugelstoßen an. Mit der schwereren Kugel der weiblichen Jugend U20 landete sie mit 11,24m auf Platz vier.

In der weiblichen Jugend U18 ging Linda Henninger an den Start. Im schnellsten Lauf des Tages wurde sie Dritte, was auch im Gesamtklassement den Platz drei bedeutete. Dabei stellte sie in 9,39 Sekunden eine neue Bestleistung auf. Auch Maren Seidl startete über diese Strecke, bei ihr lief es nicht ganz so gut. Sie landete am Ende auf Rang 16.

Jüngste Starterin der Rot-Weißen war Kristina Wolf. In der Altersklasse W15 nahm sei im Hoch-, Weitsprung und im Kugelstoßen teil. Im Hochsprung stellte sie eine neue Bestleistung auf und wurde damit Zweite, knapp an einer Bestleistung vorbei schrammte sie im Weitsprung. Hier reichte es zu Rang acht. Auch mit der Kugel konnte sie sich steigern, mit 8,64m landete sie auf dem zehnten Platz.

Ergebnisse: Klusik, Manuel: 60 m Hürden Männer 1.067m (4.; 9,24 sec.); Hochsprung Männer (2.; 1,78 m).

Petzold, Dominik: 60 m Hürden MJ U20 0.991m (2.; 9,28); Hochsprung MJ U20 (1.; 1,84); Weitsprung MJ U20 (1.; 7,00 m).

Braun, Alex: 60 m Hürden MJ U18 0.914m (4.; 8,98 sec.).

Schmuck, Mike: Hochsprung MJ U18 (2.; 1,65 m); Weitsprung MJ U18 (3.; 5,78 m).

Maihöfer, Eric: 60 m M15 (3.; 7,95 sec.); Hochsprung M15 (1.; 1,71 m); Kugelstoß M15 4 kg (1.; 15,12 m).

Wilhelmstätter, Jonas: 60 m Hürden M15 (1.; 8,97 sec.); Hochsprung M15 (2.; 1,68 m); Weitsprung M15 (4.; 5,42 m).

Blickle, Stephan: Hochsprung M15 (4.; 1,56 m);
Weitsprung M15 (5.; 5,41 m); Kugelstoß M15 4 kg (5.; 11,51 m).

Maihöfer, Lisa: Kugelstoß WJ U20 4 kg (4.; 11,24 m).

Henninger, Linda: 60 m Hürden WJ U18 0.762m (3.; 9,39 sec.).

Seidl, Maren: 60 m Hürden WJ U18 0.762m (16., 10,47 sec.).

Wolf, Kristina: Hochsprung W15 (2.; 1,54 m); Weitsprung W15 (8.; 4,59 m); Kugelstoß W15 3 kg (10.; 8,64 m).

Um sechs Plätze nach oben schob sich die LG Staufen in der jüngst veröffentlichten Vereinsrangliste 2015 des Deutschen Leichtathletikverbandes, in der die Anzahl der Platzierungen in den Bestenlisten der verschiedenen Altersklassen zusammengefasst ist.
Seit diese jährliche Auswertung erstellt wird, ist der TSV Bayer 04 Leverkusen unangefochtener Spitzenreiter – so auch in diesem Jahr mit 285 Platzierungen. Aber auf den Plätzen dahinter gab es einige Verschiebungen. Der TV Wattenscheid 01 (185 Plätze) war zwar so stark wie immer, aber den Vize-Platz mussten die Blauhemden an den Allgemeinen Rather TV (ART) Düsseldorf (209 Pl.) abgeben, wodurch nun gleich drei Clubs aus Nordrhein-Westfalen das Spitzentrio bilden.
Ähnlich wie die Düsseldorfer hat sich auch die LG Region Karlsruhe in den vergangenen Jahren schrittweise um ein paar Plätze weiter nach oben geschoben. 2015 reicht es nun erstmals für einen Platz unter den Top Ten der deutschen Leichtathletik-Clubs. Mit 156 Nennungen liegt diese LG an siebter Stelle und ist damit der stärkste Verein Baden-Württembergs vor der MTG Mannheim auf Platz 13 mit 134 Erwähnungen.
Von den württembergischen Clubs stieß die LAV Stadtwerke Tübingen mit 92 Plätzen auf Rang 22 am weitesten nach oben, gefolgt vom SSV Ulm 1846 mit 82 Nennungen auf Rang 26. Dann kommt bereits die LG Staufen, die 71-mal erwähnt wird und an Position 33 aufgeführt wird. Im Vorjahr waren die Rot-Weißen mit 56 Nennungen lediglich auf Rang 39 gelandet. Betrachtet man die letzten zwölf Jahre, so war die LG Staufen nur im Jahr 2013 (26. mit 85 Platzierungen) besser!
Hinter sich lassen konnte man überraschend den VfL Sindelfingen, der mit 63 Nennungen auf Rang 40 vierzehn Plätze einbüßte, jetzt aber an der Wechselbörse gewaltig zuschlug und – offensichtlich aufgrund ansehnlicher Finanzstärke – sein Team für die kommende Saison enorm verstärkte. Das einst so ruhmreiche LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg kam mit 50 Erwähnungen nicht über Rang 46 hinaus. Insgesamt konnten 2015 rund 1100 Vereine oder LGs mindestens eine Nennung in den DLV-Bestenlisten aufweisen. Um unter die „Top 50“ zu gelangen, waren in diesem Jahr mindestens 43 Bestenlisten-Platzierungen erforderlich. Zum ersten Mal in diesem elitären Kreis dabei sind 2015 die Aachener TG und der Wiesbadener LV.

Im Pichterichstadion in Neckarsulm stellten sich die jungen Athletinnen und Athleten der LG Staufen den besten württembergischen Mannschaften der Jugend U16. Dabei überzeugten die Rot-Weißen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und sicherten sich bei der männlichen Jugend die Goldmedaille, für die Mädchen gab es Silber.

Nach einer lange und kräftezehrenden Saison mussten die jungen Athleten insgesamt 18 Wettbewerbe absichern, um überall eine gute Punktausbeute erzielen zu können. Ein großer Faktor für den die Ergebnisse beider Teams war unter anderem die engagierte Vorbereitung des Trainerteams in den LG-Stützpunkten Schwäbisch Gmünd, Heidenheim, Steinheim und Bargau, welche die Grundlage für eine geschlossene Mannschaftsleistung waren.
Einen weiteren Einfluss auf den Erfolg nahm auch die tolle Stimmung, die eine wichtige Säule für diese Leistung am Ende der Saison darstellte.

In der weiblichen Jugend holten Lea Zimmerhackel und Bernadette Hieber die Punkte über die 100m-Distanz, auf der 800m-Strecke waren Mira Merholz und Annalisa Pfefferle am schnellsten unterwegs. Auch in den Sprungdisziplinen gab es Positives für die LG Staufen zu verzeichnen, Merholz holte zusammen mit Leona Grimm die Punkte im Weitsprung, im Hochsprung waren dies Romina Adam und Eva Koblischke.

Koblischke und Grimm überzeugten auch über die 80m Hürden, im Kugelstoßen setzten Emma Brandstetter und Jule Sauter die Maßstäbe. Auch im Diskus- und Speerwurf lag Brandstetter im Punktefeld, ebenso fuhren dabei Marie Kindel und Romina Adam die Punkte ein. Mit 51,70 Sekunden stellten die Mädchen zudem die schnellste 4x100m-Staffel (Leona Grimm, Lea Zimmerhackel, Jana Kleesattel, Bernadette Hieber) der Konkurrenz. Am Ende stand mit 8703 Punkten der zweite Platz zu Buche.

Bei den Jungen gab es ebenfalls Grund zu feiern: Über die 100m waren Mike Schmuck und Dominik Borowiec die Schnellsten, über 800m holte sich Borowiec zusammen mit Philip Kelterer die Punkte. Kelterer wiederum überquerte mit Eric Maihöfer die 80m Hürden am schnellsten.

Im Hochsprung überzeugte Maihöfer zusammen mit Bastian Belau, im Weitsprung sicherten Schmuck und Stephan Blickle die Punkte für die LG Staufen. Auch im Kugelstoßen war Maihöfer mit von der Partie, auch dabei punktete Blickle. Nils Fleischer und Samuel Fraidel sammelten die Punkte im Diskuswurf, im Speerwurf machten Adrian Eid und Bastian Belau die weitesten Würfe.

Wie auch bei den Mädchen war die 4x100m-Staffel am schnellsten unterwegs, Dominik Borowiec, Stephan Blickle, Philip Kelterer und Mike Schmuck erzielten mit 48,82 Sekunden mit Abstand die beste Zeit. Am Ende durften die Jungs sich über die Goldmedaille freuen.

Neben einigen Bestleistungen, was zu diesem Zeitpunkt der Saison nicht selbstverständlich ist, gab es für Nils Fleischer im Rahmen der württembergischen Meisterschaften noch einen fünften Platz über 800m zu verzeichnen.

MJU16: 1. LG Staufen 9456 Punkte (Schmuck, Borowiec, Abele, Kelterer, Fleischer, Maihöfer, Belau, Reutlinger, Blickle, Fraidel, Eid)

WJU16: 2. LG Staufen 8703 Punkte (Zimmerhackel, Kleesattel, Hieber, Barthle, Merholz, Grimm, Pfefferle, Rau, Gruber, Wiedmann, Koblischke, Herkommer, Adam, Brandstetter, Sauter, Kindel)

Alle Ergebnisse unter www.ladv.de

Wie die Jugend der U18 trugen auch die jüngeren Jahrgänge der U16 ihre nationalen Titelkämpfe im Mehrkampf in Lage aus. Nach einer tollen Saison landete Eric Maihöfer dabei auf dem fünften Rang, nur wenige Punkte fehlten im zum Treppchen. Auch Leona Grimm legte einen guten Mehrkampf hin, wie ihrem Teamkollegen fehlten nur wenige Punkte auf Rang drei.

Wie alle Athleten hatte auch Leona Grimm in Lage mit Gegenwind bei den Sprintdisziplinen zu kämpfen. Dennoch lieferte sie ein gutes Rennen über die Hürden-Strecke ab. Im anschließenden Hochsprung stellte sie dann mit 1,52m ihre persönliche Bestleistung ein. Nach dem Kugelstoßen und dem 100m-Rennen lag sie nach dem ersten Tag in Medaillenreichweite und war punktemäßig, ihr Ziel unter die besten Zehn zu kommen, sehr gut unterwegs.

Aufgrund des böigen Windes hatte das Trainerteam um Kerstin Brunner viel zu tun. Vor allem im Weitsprung machten sch die schwierigen Verhältnisse bemerkbar. Besser lief es dann im Speerwurf, hier machte sie nach vorne wieder einige Punkte gut. Im abschließenden 800m-Lauf legte sie die letzten Körner in den Lauf und steht am Ende mit einer neuen Bestleistung im Siebenkampf auf Rang sieben. Nur 120 Punkte fehlten ihr auf die Bronzemedaille.

In der männlichen Jugend starteten Eric Maihöfer und Philip Kelterer. Nach dem Auftakt über die 100m-Distanz stellten beide neue persönliche Bestmarken im Weitsprung auf: Maihöfer glänzte mit 5,70m, nur wenige Zentimeter dahinter lag Kelterer mit 5,66m. Eine weitere Bestleistung stellte Maihöfer im Speerwurf auf, mit einer Verbesserung um mehr als zwei Meter schob er sich auf einen der vorderen Plätze.

Auch im Stabhochsprung gab es eine neue Bestmarke zu verzeichnen, mit 3,20m landete er unter den besten Stabhochspringern. Doch auch Kelterer verbesserte sich in dieser Disziplin, 3,00m standen für ihn zu Buche.

Tag zwei startete mit 80m Hürden, die jungen Nachwuchsmehrkämfer der LG Staufen machten ihre Sache trotz Gegenwind gut und hatten auf die Hundertstelsekunde genau die gleiche Zeit. Weiter ging es mit dem Kugelstoßen, mit einer neuen Bestleistung von 12,84m war Maihöfer einer der Besten, Kelterer musste hier einige Punkte abgeben. Nach dem Hochsprung ging es für die Rot-Weißen zum Diskuswurf, in dem beide Athleten wenige Punkte abgegeben mussten.

Zum Abschluss des Neunkampfes ging es dann noch auf die 1000m-Distanz. Mit einem furiosen Lauf legte Kelterer mit 3:04,46 Minuten und einer neuen Bestzeit die schnellste Zeit auf die Bahn und konnte sich am Ende mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Mehrkampf über den 15. Platz freuen. Auch Maihöfer zeigte eine ordentliche Zeit, er wurde hervorragender Fünfter und hat damit sein Zeil, unter die Top Ten zu kommen, mehr als erreicht. 70 Punkte fehlten ihm im starken Teilnehmerfeld auf eine Medaille.

Ergebnisse:
WJU16:
W15: 7. Grimm 3726 Punkte (12,43sek – 1,52m – 10,98m – 13,22sek – 5,27m – 36,47m – 2:40,49min)

MJU16:
M14: 5. Maihöfer 4830 Punkte (13,14sek – 5,70m – 46,93m – 3,20m – 12,41sek – 12,84m – 1,60m – 28,61m – 3:17,42min); 15. Kelterer 4627 Punkte (12,66sek – 5,66m – 31,86m – 3,00m – 12,41sek – 9,29m – 1,63m – 26,00m – 3:04,46min)

Für die Leichtathleten sind die Deutschen Meisterschaften was für die Fußballer die 1. Bundesliga ist: Der höchste nationale Wettbewerb, den es gibt. Für die Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer der Jugend U18 fanden diese im nordrhein-westfälischen Lage statt. Lea Riedel von der LG Staufen krönte ihre bisherige Mehrkampflaufbahn mit der Silbermedaille, Dominik Petzold landete mit Fußproblemen auf Rang 15.

Mit zwei neuen Bestleistungen im Hochsprung und über 800m sowie einer neuen Höchstpunktzahl im Siebenkampf sicherte sich Lea Riedel die Silbermedaille in der weiblichen Konkurrenz der Jugend U18. Los ging es über die 100m Hürden, trotz eines Gegenwindes von mehr als drei Metern pro Sekunde erzielte sie eine gute Zeit. 1,66m bedeuteten dann anschließend eine neue Bestmarke im Hochsprung.

In ihrer Spezialdisziplin, dem Kugelstoßen, zeigte sie mit 14,72m und großem Abstand die beste Leistung des Tages. Nach dem abschließenden 100m-Lauf des ersten Tages lag Riedel zwischenzeitlich auf dem ersten Platz und hatte dabei 120 Punkte Vorsprung auf Rang zwei.

Der zweite Tag begann ebenfalls gut, nach dem Weitsprung behauptete sie noch immer die Führung. Erst nach dem Speerwerfen musste sie ihren Platz räumen. Trotz einer neuen Bestleistung über 800m konnte sie Rang eins nicht mehr zurückerobern, trotzdem stellt für sie die Silbermedaille und die 5163 Punkte im Siebenkampf den Höhepunkt ihrer Mehrkampflaufbahn dar, zudem war diese Platzierung ein sehr starker Saisonabschluss.

Zusammen mit ihr startete Karin Dempewolf. Sie musste ebenfalls mit Gegenwind in der ersten Disziplin kämpfen. Solide Leistungen zeigte sie auch im Hochsprung und im Kugelstoßen, erneuten Gegenwind gab es über die 100m-Distanz zu beklagen.

Im Weitsprung stellte sie gleich mit der ersten Disziplin am Tag zwei ihre Bestleistung ein, auch der Speerwurf kann sich sehen lassen. Nach dem 800m-Lauf standen für sie 3849 Punkte zu Buche.

Im Zehnkampf der männlichen Jugend startete Dominik Petzold, der vor drei Wochen einen ungeplanten Wettkampf absolvieren musste, um sich überhaupt für diese Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Nach dem 100m-Lauf stand der Weitsprung auf dem Plan, hier steigerte sich der junge Mehrkämpfer von der LG Staufen auf starke 6,73m. Fußprobleme behinderten im aber beim Hochsprung, was eine bessere Punkteausbeute verhinderte. Auch die 51,38 Sekunden über die Stadionrunde, die den ersten Tag abschließt, können sich mehr als sehen lassen, hier verbesserte er sich um fast eine ganze Sekunde.

Nicht ganz so gut lief es über die Hürdenstrecke, dafür zeigte er im Diskus- und Speerwurf stabile Leistungen. Im Stabhochsprung gab es für ihn die nächste Bestmarke zu verzeichnen, 3,80m bedeuteten eines der besten Ergebnisse. Nach dem abschließenden 1500m-Lauf stand das Ergebnis fest, er knackte erstmals die 6000-Punkte-Marke. Am Ende landete er auf Rang 15, in diesem starken Teilnehmerfeld, dem auch der U18-Weltmeister Niklas Kaul angehörte, eine gute Platzierung.

Betreut wurden die Athleten übrigens von den ehemaligen Zehnkämpfern Edgar Maihöfer und Valerij Wolf, die sich zusammen mit den Sportlern über gute Ergebnisse freuen konnten.

Ergebnisse:
WJU18: 2. Riedel 5163 Punkte (14,95sek – 1,66m – 14,72m – 12,55sek – 5,42m –34,14m – 2:38,93min)
37. Dempewolf 3849 Punkte (17,30sek – 1,48m – 9,38m – 13,99sek – 4,90m – 32,84m – 2:43,89min)

MJU18: 15. Petzold 6182 Punkte (11,76sek – 6,73m – 12,79m – 1,78m – 51,38sek – 17,98sek – 38,55m – 3,80m – 45,19m – 5:15,00min)