Im Stadion „Festwiese“ in Stuttgart starteten einige junge Athletinnen und Athleten der LG Staufen bei der siebten Auflage des landesoffenen VfB Schüler- und Jugendsporfestes. Dabei sicherten sich Max Stahira, Hendrik Lappe und Julia Meyer jeweils erste Plätze und damit einen der begehrten Pokale.

Bei den Jungs der M11 holte sich Hendrik Lappe im 50m-Sprint den ersten Platz in 7,39 Sekunden mit deutlichem Vorsprung. Sein Teamkamerad Johannes Feix landete auf dem dritten Platz, auch Christian Muscolo und Kevin Kelterer erreichten das Finale. Im Weitsprung und Hochsprung schaffte es Lappe ebenfalls auf das Treppchen, hier wurde er jeweils Zweiter. Feix blieb nur wenige Zentimeter hinter ihm erneut auf Platz drei. Bester 800m-Läufer war Marian Friedel, der sich den siebten Platz sicherte.

Einen weiteren Pokal konnte Max Stariha bei den Jungs der M10 verzeichnen. Er hatte im Schlagball mit 39m die Nase vorne, hinter ihm landete Yannick Klein auf Platz zwei. Fynn Hofele, Luis Debler und Ben Frei schafften es ebenfalls unter die Top Ten. Weitere Podestplätze gab es für Klein über 50m und Hofele über 800m und im Weitsprung, beide wurden dort jeweils Dritter. Zudem landete Hofele im Hochsprung auf Rang zwei.

Vier Teilnehmerinnen stellten sich der Konkurrenz der Mädchen W11. Nina Barck landete im Hochsprung auf Podestplatz drei, mit der gleichen Höhe wurde Melina Hagedorn Vierte. Platz sechs und acht gingen Laura Lohse und Miriam Hieber. Im Schlagballwurf sicherte sich die Mädels mit Hagedorn und Lohse und den Plätzen zwei und drei weiter Platzierungen auf dem Treppchen.

Ergänzt werden die Athletinnen und Athleten von den W10. Dort sicherte sich Julia Meyer den ersten Platz und damit den Pokal im Hochsprung. Beim Schlagballwurf wurde sie Fünfte, direkt hinter ihr platzierten sich Tia Arnold und Liv Schulte, Emma Schaden landete auf Platz elf.

Ergebnisse:
M11:
50m: 1. Lappe 7,39sek – 3. Feix 7,69sek – 5. Muscolo 8,01sek – 7. Kelterer 8,14sek
800m: 7. Friedel 3:07,68min – 8. Lappe 3:14,38min – 9. Muscolo 3:15,81min – 10. Feix 3:38,04min
Hochsprung: 2. Lappe 1,25 – 4. Feix 1,15 – 5. Muscolo 1,10 – 7. Kelterer 1,05
Weitsprung: 2. Lappe 4,37 – 3. Feix 4,23 – 5. Kelterer 3,82 – 11. Muscolo 3,45 – 13. Friedel 3,28
Schlagball: 8. Feix 35,00m – 9. Lappe 31,50m – 12. Kelterer 30,00m – 13. Muscolo 29,50m – 15. Friedel 27,00m

M10:
50m: 3. Klein 8,38sek – 7. Hofele 8,54sek – 8. Debler 8,79sek
800m: 3. Hofele 2:49,39min – 4. Klein 2:52,62min – 5. Debler 2:55,11min – 10. Stariha 3:30,84min
Hochsprung: 2. Hofele 1,10m – 3. Stariha 1,10m – 5. Debler 1,00m – 6. Frei 1,00m
Weitsprung: 3. Hofele 3,81m – 4. Debler 3,57m – 6. Stariha 3,43m – 7. Klein 3,43m – 15. Frei 3,01m
Schlagball: 1. Stariha 39,00m – 2. Klein 36,00m – 5. Hofele 34,00m – 7. Debler 29,00m – 9. Frei 28,00m

W11:
50: 4. Barck 8,32sek – 8. Hieber 8,59sek
800m: 9. Barck 3:13,11min – 11. Hieber 3:18,00min – 12. Hagedorn 3:31,93min – 13. Lohse 3:51,42min
Hochsprung: 3. Barck 1,14m – 4. Hagedorn 1,14m – 6. Lohse 1,11m – 8. Hieber 1,11m
Weitsprung: 6. Barck 3,51m – 7. Hieber 3,39m – 9. Hagedorn 3,24m – 13. Lohse 3,14m
Schlagball: 2. Hagedorn 33,50m – 3. Lohse 29,00m – 7. Barck 22,00m – 9. Hieber 14,00m

W10:
50m: 6. Meyer 8,70sek
800m: 5. Schulte 3:04,68min – 13. Meyer 3:28,29min – 17. Arnold 3:34,84min – 18. Schaden 3:38,55min
Hochsprung: 1. Meyer 1,11m – 6. Schulte 0,95m
Weitsprung: 6. Meyer 3,35m – 10. Schaden 3,17m – 14. Arnold 3,07m – 15. Schulte 2,94m
Schlagball: 5. Meyer 20,00m – 6. Arnold 19,00m – 7. Schulte 18,50m – 11. Schaden 11,00m

Bei hochsommerlichen Temperaturen fanden in Eislingen die landesoffenen Kreismeisterschaften der langen Läufe statt. Dabei konnten sich von der LG Staufen Annalisa Pfefferle, Mira Merholz und Lara Weidmann für die württembergischen Meisterschaften qualifizieren.

Die Vorgabe von Trainer Toni Schreitmüller war klar: Die Qualifikationsnorm für die württembergischen Meisterschaften zu erlaufen. Das gelang allen mitgereisten Athletinnen der LG Staufen mit Bravour, in der weiblichen Jugend W15 lief Annalisa Pfeffere dabei am schnellsten. 7:35,16 Minuten bedeuteten auch den zweiten Platz in der offenen Wertung.

Nur wenige Sekunden später kam Mira Merholz über die Ziellinie. Auch sie kam mit ihren 7:38,49 Minuten auf das Podium und sicherte sich Platz drei. Das Trio wird von Lara Wiedmann komplettiert, wie ihre beiden Vereinskameradinnen schaffte sie dabei die vom WLV geforderte Zeit, ihre 7:59,27 Minuten bedeuteten trotz Sturz für sie Platz sechs. Schreibmüller: „Ein Kompliment an alle bei 32 Grad.“

In zwei aufeinander folgenden Wettkämpfen bei den Ashland Sommer Series auf dem Fergusen Field in Ohio startete Hammerwerfer Alexander Ziegler und lieferte dabei starke Serien ab. An beiden Wettkampf-Tagen belegte er dabei hinter dem Top-US Werfer AG Kruger den zweiten Platz.

Im ersten Teil der Sommer Series steigerte Ziegler bereits im ersten Wurf seine Saisonbestweite von den vergangenen Wettkämpfen deutlich. Insgesamt warf er bei vier seiner fünf gültigen Würfe über die 74m-Marke. Doch die 74,73m aus seinem ersten Wurf blieben am ersten Tag der weiteste Wurf. Das bedeutete am Ende den zweiten Platz hinter US-Top-Hammerwerfer AG Kruger.

Keine 24 Stunden später stand Ziegler erneut im Ring. Auch hier zeigte er konstante Würfe, blieb aber dabei nur im letzten über 74m. „Wie geplant haben wir unser Niveau im Vergleich zu den Wettkämpfen vor einigen Wochen gesteigert“, sagt Ziegler nach dem Wettkampf. Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Kaiserslautern wird Ziegler erstmals in Deutschland starten, bis dahin hat er noch einige Prüfungstermine hinter sich zu bringen. „Jetzt geht es darum an den großen weiten zu basteln und das sollte mit der Basis auch gut machbar sein. Ich freue mich auf die Wettkämpfe in Deutschland und Europa im Juli.“

Ergebnisse:
Teil 1: 74,73m – 74,40m – 72,01m – 74,03m – 74,56m – X
Teil 2: 70.01m – 72,37m – X – 71,09m – 71,80m – 74,13m

Im Fleinsbachstadion in Bernhausen trugen die Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer der Jugend U20 ihre Baden-Württembergischen Meisterschaften aus. Dabei holte die weibliche Mannschaft der LG Staufen im Vier- und Siebenkampf die Goldmedaille, Theresa Widera sicherte sich in der Einzelwertung jeweils Silber.

Am ersten Tag des Mehrkampfs startete Theresa Widera gleich mit einer persönlichen Bestleistung in den Wettkampf. 14,88 Sekunden bedeuteten gleichzeitig die zweitschnellste Zeit über die 100m Hürdenstrecke. Auch ihre Mannschaftskameradin Katharina Helm sicherte sich in der ersten Disziplin eine neue Bestzeit. Dabei überquerte sie die Ziellinie mit der gleichen Zeit wie Celine Ströhle, die das Trio komplettierte.

Im Hochsprung lief es bei Widera nicht ganz so gut, Ströhle und Helm blieben nur knapp unter ihren Bestmarken. Auch im Kugelstoßen erwischten die Mädels keinen Sahnetag. Dennoch zeichnete sich hier bereits der mögliche Gewinn der Goldmedaille in der Vierkampf-Mannschaftswertung ab. Dadurch motiviert zeigte das LG-Trio eine engagierte Leistung über die 200m-Distanz, welche den ersten Teil des Siebenkampfes abschließt.

Trotz starkem Gegenwinds zeigte die Messanlage 1,7 m/s Rückenwind an, umso erstaunlicher war es, dass Widera zum Abschluss des ersten Tages die schnellste Zeit aufstellte. Ströhle holte sich dabei eine neue persönliche Bestleistung, sie und ihre Kollegin Helm waren ebenfalls von den schwierigen Windverhältnissen betroffen. Zusätzlich motivierend war sicherlich auch die Anwesenheit des LG-Gründers Walter Lenz, des langjährigen Vorsitzenden Uwe O. Schmid und des aktuellen zweiten Vorsitzenden Richard Wolf.

Am Ende standen die drei Staufinnen in der Mannschaftswertung des Vierkampfes ganz oben auf dem Treppchen und feierten den Gewinn des Baden-Württembergischen Meistertitels. Theresa Widera sicherte sich dabei in der Einzelwertung die Silbermedaille.

Tag zwei startete für das Staufen-Trio unter den Augen des LG-Vorsitzenden Günter Mayer mit dem Weitsprung, dabei konnten die LG-Mädels ihren Vorsprung weiter ausbauen. Nicht ganz so klappte es beim Speerwurf, hier machten Konkurrentinnen der LG Bodensee wieder einige Zähler gut. Im abschließenden 800m-Rennen mobilisierten Widera, Ströhle und Helm die letzten Kräfte, um den Mehrkampf harmonisch ausklingen zu lassen, den Sieg mit der Mannschaft konnte den Mädels niemand mehr nehmen. Auch die Silbermedaille für Widera im Siebenkampf blieb wie schon im Vierkampf auf Seiten der LG Staufen, die Heubacherin holte sich zudem die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Jugend U20.

Ergebnisse:
Siebenkampf WJU20:
2. Widera 4669 Punkte (14,88sek – 1,54m – 9,24m – 25,56sek – 5,45m – 28,88m – 2:30,37min), 12. Ströhle 3713 Punkte (16,99sek – 1,48m – 8,53m – 28,61sek – 4,96m – 24,66m – 2:39,89min), 14. Helm 3449 Punkte (16,99sek – 1,48m – 7,44m – 28,43sek – 4,55m – 22,14m – 2:44,56min)

Kurzfristig entschieden sich Mehrkämpferin Rebecca Konold und ihr Trainer Lutz Dombrowski die Einladung zur vierten Ausgabe des Internationalen Mehrkampfmeetings im Ulmer Donaustadion anzunehmen. Dabei nutzte die Athletin die Gelegenheit aus, um sich ihr Ticket zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften zu sichern.

Ohne spezielle Vorbereitung, aber motiviert durch die tolle Stimmung und Organisation startete Rebecca Konold im ersten Mehrkampf des Jahres gleich mit guten Leistungen. Über die 100m Hürden kam sie nah an ihre Bestzeit heran, im Hochsprung gelang ihr mit 1,66m sogar eine neue persönliche Bestleistung. Auch im Kugelstoßen verpasste sie ihre Bestmarke nur knapp, fünf Zentimeter fehlten der Abtsgmünderin hier. Mit einem soliden 200m-Lauf beendete sie de ersten Wettkampftag.

Am nächsten Tag stand der Weitsprung an, hier lief es wie in ihren anschließen Paradedisziplin Speerwurf nicht ganz rund. Dennoch sicherte sie sich hier wichtige Punkte vor dem abschließenden 800m-Lauf. Mit einer Gesamtpunktzahl und Bestleistung von 4758 Punkten landete sie hinter den weit angereisten und starken Mehrkämpferinnen von Bayer Leverkusen auf dem vierten Platz. Gleichzeitig bedeutete das die Erfüllung der Qualifikationsnorm für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Aktiven.

Ergebnisse:
7-Kampf Frauen:
4. Konold 4758 Punkte (14,68sek – 1,66m – 12,04m – 27,34sek – 5,22m – 35,59m – 2:44,98min)

Neben den Aktiven gingen auch einige Athleten der Jugend U20 bei den baden-Württembergischen Meisterschaften in Forst an den Start. Hierbei holten sich die jungen Athleten, die teils noch der Jugend U18 angehören, viele Finalplatzierungen und Medaillen, allen voran Hürdensprinter Dominik Denning mit seiner Silbermedaille und der DM-Norm.

Den Beginn machte Leonie Riek, die vergangene Woche mit Baden-Württemberg im U18-Länderkampf erfolgreich war. Über 400m Hürden lief sie mit neuer persönlicher Bestleistung in 63,08 Sekunden zur Bronzemedaille und zur DM-Norm. Auch über die 200m-Flachdistanz erzielte die Sprinterin eine neue Bestzeit. Hier blieb sie auch unter der vom DLV geforderten Norm, allerdings in ihrer Altersklasse.

Ihre Vereinskameradinnen Maren Seidl und Vanessa Kuhn, die beide noch der U18 angehören, sprinteten über diese Strecke ebenso Bestleistung wie Theresa Widera. Sie krönte die Leistungen der 200m-Sprinterinnen und sicherte sich die Silbermedaille. Im Weitsprung klappte es bei der Heubacherin nicht ganz so gut, bei den schlechten Windverhältnissen reichte es nur zu Platz sechs.

Gemeinsam mit Linda Henninger sprinteten Widera, Riek und Seidl in der 4x100m-Staffel zu Bronze und das trotz Sicherheitswechseln. Sicherlich wäre es am Ende knapper gewesen, wenn die LG-Mädels im besser besetzten, zweiten Lauf gestartet wären. Gleichzeitig bedeuteten die 48,46 Sekunden aber die Erfüllung der Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften.

Über 800m gab es für die weibliche Jugend ebenfalls eine Medaille zu bejubeln: Sina Wiedmann lief ein couragiertes Rennen und blieb nur knapp über ihrer Bestzeit. Trotzdem erlief sie sich den zweiten Platz und holte damit eine weitere Silbermedaille für die Rot-Weißen.

In der starken Hochsprungkonkurrenz vertraten Patricia Sonnentag und Lena Jockel die Staufener. Den schwierigen Windverhältnissen geschuldet war es für beide schwierig, den passenden Anlauf zu finden. Dennoch platzierten sich die Springerinnen unter den besten sechs, bei den Frauen hätten sie mit ihren Höhen eine jeweils Medaille geholt.

Bei der männlichen Jugend gab Tim Seidel sein Debüt auf Landesebene. Der Hochspringer sicherte sich trotz des böigen Winds bei seinen ersten baden-württembergischen Meisterschaften den sechsten Platz. Hoch sprang auch Ruben Fraidel, allerdings mit dem Stab. Mit 4,00m knackte er seine persönliche Bestleistung um 30 Zentimeter und sicherte sich mit dem dritten Platz die nächste Medaille für die LG Staufen.

Dominik Denning war ebenfalls erfolgreich unterwegs, nach seinem langen Verletzungsmarathon lief er bei seinem Comeback gleich eine neue Bestzeit und unterbot dabei die Qualifikationsnorm gleich doppelt. Nebenbei sicherte er sich die Silbermedaille. Für Jan-Philipp Swetlik reichte es nicht ganz für eine Medaille, er landete bei seinen ersten Freiluftmeisterschaften auf Platz vier. Ihm fehlten nur drei Hundertstelsekunden auf den Podestplatz drei.

Über die kürzeren Distanzen starteten Moritz Kindel und Peter Böhm. Kindel blieb über 100m erneut unter der DM-Norm und belegte Platz fünf, über 200m landete er nach schwachem Start auf dem achten Rang. Böhm schaffte es auf der kurzen Strecke ins B-Finale, im 200m-Rennen blieb er nur wenige Hundertstel über seiner Bestleistung.

Ergebnisse:
WJU20:
200m: 2. Widera 25,01sek – 7. Riek 25,68sek – 12. Seidl 26,09sek – 20 Kuhn 26,93sek
400m Hürden: 2. Riek 63,08sek
800m: 2. Wiedmann 2:19,68min
Hoch: 5. Sonnentag 1,59m – 6. Jockel 1,55m
Weit: 6. Widera 5,47m
4x100m: 3. LG Staufen (Seidl, Riek, Henninger, Widera) 48,46sek

MJU20:
100m: 6. Kindel 11,14sek – 12. Böhm 11,50sek
200m: 8. Kindel 22,61sek – 14. Böhm 23,06sek
400m: 4. Swetlik 51,67sek
110m Hürden: 2. Denning 15,16sek
Hoch: 6. Seidel 1,74m
Stab: 3. Fraidel 4,00m